Voller Angriff für Beach-Asse. Zum Saisonstart schlagen Kathi Schützenhöfer aus Oberwart und Lena Plesiutschnig in der zweiten Woche der German Beach Trophy vom 27. bis 31. Jänner in Düsseldorf auf. Für das österreichische Nummer-1-Team ist das Auftaktmatch das erst dritte gemeinsame Spiel seit über einem Jahr.

Von Redaktion BVZ.at. Erstellt am 26. Januar 2021 (15:14)
Wolfgang Meier

„Wir haben in den letzten Wochen viel trainiert, waren auch im Trainingslager auf Gran Canaria. Jetzt heißt es, das umzusetzen, was wir uns erarbeitet haben“, sind sich die Staatsmeisterinnen von 2019 einig. „Es geht hier für uns vor allem darum, für die World Tour und die wichtigen Wettkämpfe zu testen. Dementsprechend haben wir uns keine Platzierung oder den Sieg als Ziel gesetzt.“ Der erste Tabellenplatz oder gar ein Turniersieg wäre für die Spielerinnen vom 1. Badener Beachvolleyballverein auch unrealistisch – die deutschen Teams haben eine Woche früher begonnen und damit schon jetzt viel mehr Spiele am Konto. Nur wenige Teams aus angrenzenden Ländern sind beim Turnier überhaupt eingeladen. 
 
Für Kathi Schützenhöfer und Lena Plesiutschnig kommt diese Einladung jedenfalls zum perfekten Zeitpunkt. 

Aufgrund einer Schulteroperation von Schützenhöfer im vergangenen April konnten die beiden Beach-Asse im letzten Jahr nur bei der EM in Jurmala zusammen aufschlagen. 

Demzufolge ist die gemeinsame Spielpraxis vergleichsweise gering. „Wir haben seit Corona zwei Spiele miteinander gehabt und sonst nichts. Es ist also wieder wichtig, gemeinsam am Feld zu stehen, zu spielen und vor allem Spaß am Court zu haben. Darauf fokussieren wir uns“, sagt Schützenhöfer. 

Tabelle statt K.-o.-System 

Dem Spaß sollte jedenfalls nichts im Weg stehen, ist die German Beach Trophy doch ein sehr unkonventionelles Turnier – es wird nämlich in einer Tabelle statt im üblichen K.-o.-System gespielt. „Es ist auf jeden Fall eine tolle Alternative in der jetzigen Phase. Wir haben sieben Spiele in fünf Tagen, für die Vorbereitung ist das perfekt für uns“, freut sich Schützenhöfer. „Wir finden es einfach extrem cool, dass es in dieser schwierigen Zeit jemand in die Hand nimmt, ein Turnier zu veranstalten und auch noch ausländische Teams einzuladen. Wir sind mehr als glücklich, dabei zu sein und endlich wieder gemeinsam zu spielen.“