DNA-Treffer helfen monatlich 200 Straftaten zu klären. Die österreichische Polizei kann dank nationaler DNA-Treffer Monat für Monat rund 200 offene Straftaten klären. Weitere 100 Fälle monatlich kommen mit Hilfe internationaler DNA-Abgleiche zum Abschluss, berichtete Vincenz Kriegs-Au, Sprecher des Bundeskriminalamts (BK), der APA.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 06. September 2017 (13:09)
dpa
Mehr als 212.000 Proben hat die Polizei gespeichert

 Derzeit seien mehr als 212.000 Proben, sprich Mundhöhlenabstriche von Verdächtigen, in der DNA-Datenbank gespeichert. Etwa 24.000 davon stammen von Frauen. Dazu kommen weitere mehr als 200.000 biologische Tatortspuren. Sogenannte Spur-Spur-Treffer können den Ermittlern helfen, Seriendelikte zu erkennen.

In Österreich werden DNA-Spuren seit 1. Oktober 1997 routinemäßig zur Aufklärung von Straftaten eingesetzt. Dabei werden biologische Tatortspuren - zum Beispiel Blut, Haare, Speichel oder Sperma nach Sexualdelikten - gesammelt. Von Verdächtigen werden per Mundhöhlenabstrich Proben genommen, die dann codiert an ein Labor geschickt und ausgewertet werden. Die Ergebnisse werden in einer Datenbank abgeglichen.