Arbeiterkammer testete Take-Away-Sushi. Roher Fisch und Hitze - eine sensible Beziehung, wie der Test von Take-Away-Sushi der Arbeiterkammer Oberösterreich (AK OÖ) ergab. Bei fünf der elf gekauften Produkte war die Qualität nicht einwandfrei, zwei davon waren wegen Fäkalkeimen sogar ungenießbar und hatten einen "ekelerregenden Geruch", hieß es am Mittwoch in einer Aussendung. Bei sechs Proben gab es keine Beanstandungen.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 08. August 2018 (10:23)
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Bei Sushi auf Geruch und Optik achten

Die Konsumentenschützer kauften elf Sushi-Sets, bestehend aus Maki- und Nigiri-Sushi, bei Supermärkten und Restaurantketten im Zentrum von Linz. Die Proben wurden im Labor sensorisch, mikrobiologisch und chemisch-physikalisch analysiert.

Fünf Proben wurden beanstandet, drei davon erhielten wegen "schwerer sensorischer Mängel" das Urteil wertgemindert. Das heißt, sie schmeckten fischig und tranig und hatten leichte mikrobiologische Mängel. Zwei waren sogar nicht mehr zum Verzehr geeignet. Die Lebensmittelgutachter bemängelten vor allem einen "ekelerregenden Geruch". Zusätzlich zeigten sich noch erhöhte Werte an Fäkalkeimen. Bei sechs Proben gab es jedoch nichts auszusetzen.

Die AK OÖ empfahl beim Kauf von Sushi auf die eigenen Sinnen zu vertrauen. Als Frischekriterium gelte der Geruch "nach einer Brise Meer". Das Filet sollte saftig und glänzend sein, ein Fingerdruck nicht im Fleisch zurückbleiben.