80 % der ÖBB-Fahrgäste benutzen barrierefreie Bahnhöfe. 80 Prozent der ÖBB-Fahrgäste profitieren aktuell von einem barrierefreien Bahnhof. Rund 210 Stationen sind bereits barrierefrei gestaltet, jedes Jahr kommen rund zehn dazu. Bis zum Jahr 2025 sollen 90 Prozent der Reisenden einen behindertengerechten Bahnhof nutzen können, hieß es am Donnerstag in Wien.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 30. November 2017 (12:13)
ÖBB rief den "Tag der Barrierefreiheit" aus
APA (Archiv)

ÖBB und Verkehrsministerium riefen den 30. November als "Tag der Barrierefreiheit" am Wiener Hauptbahnhof aus, der internationale Tag der Menschen mit Behinderung findet am 3. Dezember statt. "Wir wollen die Öffis für alle zugänglich machen", sagte Verkehrsminister Jörg Leichtfried (SPÖ). "Auch die Fahrzeugflotte wird ständig modernisiert, um uneingeschränktes und komfortables Reisen mit den ÖBB zu gewährleisten", sagte ÖBB-Chef Andreas Matthä.

Mehr als eine Million Menschen in Österreich sind vorübergehend oder dauerhaft in ihrer Mobilität eingeschränkt. Das umfasst Menschen mit Behinderungen genauso wie ältere oder gebrechliche Personen. Die Nahverkehrszüge der ÖBB haben einen niedrigen oder teilweise auch ebenen Einstieg. Im Fernverkehr sind zahlreiche Railjets unterwegs, bei diesen Zügen gibt es für Reisende mit Rollstuhl einen Hebelift. Laut dem Bundes-Behindertengleichstellungsgesetz gilt dies als barrierefrei, so die Angaben der ÖBB.

88 Prozent der rund 2.300 Postbus-Busse sind bereits barrierefrei. Seit Ende 1999 wurden alle neuen Niederflurfahrzeuge mit mechanischer bzw. elektrischer Klapprampe erworben. Die Ausstattung eines Sitzplatzes für Fahrgäste mit Behinderungen und Menschen mit eingeschränkter Mobilität (breitere Sitzfläche, mehr Platz im Fußbereich, etwa für einen Blindenführhund, Krücken, Prothesen, usw.) gehört bereits zum Standard.