Erklärung von Salzburgs Bürgermeister. Nach seiner am Freitag erfolgten - nicht rechtskräftigen - Verurteilung wegen Beihilfe zur Untreue hat sich Salzburgs Bürgermeister Heinz Schaden (SPÖ) das Wochenende über Zeit zum Nachdenken genommen.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 31. Juli 2017 (02:30)
Es wird mit einem Rücktritt Schadens gerechnet
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Am Freitag waren Schaden und sechs weitere Angeklagte wegen Untreue bzw. Beihilfe zur Untreue verurteilt worden. Schaden bekam eine Strafe von drei Jahren, davon ein Jahr unbedingt. Es ging um die Übertragung von verlustreichen Swaps von der Stadt auf das Land Salzburg, die im September 2007 ohne finanzielle Gegenleistung erfolgt ist. Schaden ist seit 1999 Bürgermeister von Salzburg und mit 18 Jahren Amtszeit der am zweitlängsten amtierende Stadtchef in der Geschichte der Stadt.

Am Montag um 11.00 Uhr gibt er seine Entscheidung über die weitere Vorgangsweise bekannt. Allgemein wird mit einem Rücktritt des Stadtoberhaupts gerechnet.