700 Tonnen Christbäume warten in Wien auf Entsorgung. Mehr als 170.000 ehemalige Christbäume harren jährlich in Wien ihrer Verwertung nach den Feiertagen. Um die rund 700 Tonnen Bioabfall fachgerecht in Bio-Energie zu verwandeln, richtet die zuständige Wiener Magistratsabteilung 48 von Donnerstag bis zum 13. Jänner 534 Christbaum-Sammelstellen ein.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 26. Dezember 2018 (10:56)
APA (dpa/Symbolbild)
Nach Weihnachten haben die Bäume ausgedient

Unter dem Motto "Ohne Lametta wäre es netter" stehen die Sammelstellen in allen Bezirken zur Verfügung. Diese gibt es seit 1990 flächendeckend in ganz Wien. Die ursprünglich 220 Sammelstellen sind im Laufe der Jahre auf bereits 534 Sammelstellen angewachsen. Im vergangenen Jahr wurden mehr als 173.000 Christbäume zu den Sammelstellen gebracht. Dies entsprach einem Gewicht von über 757 Tonnen bzw. einer Steigerung von etwa acht Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Ab 27. Dezember sind - mit Ausnahme des 1. Bezirks - alle temporären Christbaumsammelstellen eingerichtet und sowohl im Online Stadtplan der Stadt Wien, als auch in der 48er-App abrufbar. Die Christbaumsammelstellen im 1. Bezirk stehen aufgrund des traditionellen Silvesterpfades erst ab dem 2. Jänner zur Verfügung. Zusätzlich können die Christbäume natürlich auch ganzjährig auf den Wiener Mistplätzen abgegeben werden.

Da der Christbaumschmuck zum Großteil wiederverwendet werden kann und auch um Verunreinigungen bei den Sammelstellen zu vermeiden, müssen alle Schmuckstücke wie Haken, Lametta oder Glaskugeln unbedingt entfernt werden, bittet die MA 48.