Insassin zündete in Justizanstalt Asten Matratze an. In der Justizanstalt Asten (Bezirk Linz-Land), in der psychisch kranke Rechtsbrecher untergebracht sind, hat am Donnerstag eine Insassin eine Matratze angezündet. Vier Personen wurden wegen möglicher Brandfolgen ins Spital gebracht - zwei von ihnen nur zur Sicherheit, wie Sprecher Herwig Nosko der APA mitteilte. Das Feuer sei rasch gelöscht worden.

Von APA, Redaktion. Erstellt am 12. September 2019 (15:51)
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Die Ursache des Feuers war vorerst unklar

Kurz nach Mittag war das Feuer in einem Haftraum in der Frauenabteilung ausgebrochen. Die Betriebsfeuerwehr löschte, weitere Feuerwehren aus der Umgebung rückten ebenfalls an, wurden aber letztlich nicht mehr benötigt. Wie Nosko mitteilte, wurde ein Mitarbeiter mit Verdacht auf eine leichte Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht, ein weiterer zur Sicherheit. Eine Untergebrachte sei wegen einer Belastungsreaktion, eine zweite ebenfalls nur als Vorsichtsmaßnahme ins Krankenhaus gekommen.

Wie die Ermittlungen der Polizei Enns ergaben, hatte eine 49-jährige Untergebrachte mit einem Feuerzeug ihre Matratze angesteckt. Justizwachebeamte brachten die Frau sofort aus dem Haftraum und begannen zu löschen. Der gesamte Frauentrakt, in dem aktuell 21 Insassinnen untergebracht sind, wurde geräumt, sollte aber am späten Nachmittag wieder belegt werden. Ein Haftraum werde laut Nosko "sicher renoviert werden müssen".