Tausende Hühner sorgen für Sperre der A1. Ein Verkehrsunfall auf der Westautobahn (A1) bei Linz hat am Dienstag Tausenden Hühnern unverhofft die Freiheit geschenkt und Chaos im Frühverkehr ausgelöst.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 04. Juli 2017 (06:22)
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Unter dem Federvieh sind zahlreiche Todesopfer zu beklagen

Ein Geflügeltransporter verlor gegen 5.00 Uhr bei der Ausfahrt Asten seine komplette Ladung, teilte die Polizei der APA auf Anfrage mit. Laut Ö3 gerieten 7.000 Hühner auf die Fahrbahn, die Autobahn musste komplett gesperrt werden.

"Es laufen viele Hühner herum, es gibt aber auch viele tote Hühner", sagte ein Mitarbeiter der Autobahnpolizei Haid der APA. Die Polizei war damit beschäftigt, das Federvieh einzufangen, hieß es bei Ö3. Es sollte ein Transporter organisiert werden, in dem die Hühner untergebracht werden können.

Im Frühverkehr Richtung Wien bildete sich innerhalb kürzester Zeit ein Stau, der laut den Asfinag-Verkehrskameras um 6.15 Uhr schon fünf Kilometer zurückreichte. Die Asfinag gab an, dass die Autobahnsperre noch bis nach 7.00 Uhr andauern sollte. Die Lage dürfte sich aber auch dann nur langsam entspannen, weil zunächst wohl nur ein Fahrstreifen wieder befahrbar sein würde.