AUVA-Sparplan soll Spitalsschließungen enthalten. Die AUVA will in den kommenden zehn Jahren fast die von der Regierung geforderte halbe Milliarde einsparen. Das geht aus einem Papier hervor, über das die "Kronen Zeitung" berichtet. Dabei soll es auch zu Spitalsschließungen und Privatisierungen kommen.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 15. Juli 2018 (10:46)
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Die AUVA will den Forderungen der Regierung Folge leisten
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Gesamt soll sich der Sparbetrag auf 486 Millionen belaufen. Vorgesehen ist unter anderem, dass die Leistungen des Unfallkrankenhauses Kalwang innerhalb der Steiermark nach Graz oder Bruck/Mur transferiert werden sollen. Das Wiener Lorenz-Böhler-Spital soll gemeinsam mit dem Reha-Zentraum Weißer Hof in Klosterneuburg zum Zentrum Meidling zusammengefasst werden.

Die Regierung hat es bisher vom Sparwillen der AUVA abhängig gemacht, ob die Unfallversicherungsanstalt weiter bestehen bleiben darf. Ob das von der "Krone" präsentierte Papier tatsächlich der Letztstand ist, war bei der AUVA vorerst nicht zu eruieren.

Protest äußerte bereits die Privatangestellten-Gewerkschaft. Deren Vorsitzende Barbara Teiber meinte in einer Aussendung, die Sozialministerin nehme bewusst Verschlechterungen wie Krankenhausschließungen, Privatisierungen und Personalabbau in Kauf, um die Spender von ÖVP-Chef Sebastian Kurz zufrieden zu stellen.