AUVA- Sparprogramm dürfte stehen. Das Sparprogramm der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA) dürfte weitgehend stehen. Laut Berichten mehrerer Medien soll die AUVA selbst erhalten bleiben. Eine Eingliederung in andere Träger gilt laut Verhandlern als unwahrscheinlich. Die AUVA wollte dies auf Anfrage der APA nicht kommentieren. Laut einer Sprecherin soll das Konzept am 21. August vom AUVA-Vorstand beschlossen werden.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 08. August 2018 (09:53)
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Das AUVA- Konzept soll am 21. August an die Politik übermittelt werden

Diesem Beschluss wolle die AUVA nicht vorgreifen und inhaltliche Details erst danach bekanntgeben. Die Vorgabe der Regierung lautete ja, bis Ende des Jahres ein Konzept zur Einsparung von 500 Millionen Euro vorzulegen, womit der von den Unternehmern zu leistende Unfallversicherungsbeitrag von 1,3 auf 0,8 Prozent gesenkt und damit die Lohnnebenkosten um 500 Millionen Euro reduziert werden könnten. Andernfalls werde die AUVA in die bestehenden Träger übergeführt und damit aufgelöst.

Letzteres soll jetzt mit den Einsparungsplänen der AUVA vom Tisch sein. Einsparungen will man laut den Berichten vor allem in der Verwaltung. Von den derzeit dort tätigen rund 1.500 Mitarbeitern sollen in den kommenden sechs Jahren 300 Stellen nicht nachbesetzt werden. Darüber hinaus sei eine Verschlankung der Struktur angedacht sowie eine effizientere Arbeitsweise. Anstelle 20 interner Organisationen soll ein zentrales Trägermodell treten, die vier Landesstellen sollen zu "Landesbüros" degradiert werden.

Laut dem Programm sollen aber keine Krankenhäuser geschlossen werden, auch Leistungskürzungen seien nicht vorgesehen. Ebenso wenig sollen Ärzte oder Pfleger gekündigt werden.