Nach Unwetter sitzen bis zu 300 Personen fest. Nach den Unwettern im Salzburger Glemmtal (Pinzgau) am Donnerstagabend war der Talschluss Freitagfrüh weiterhin von der Außenwelt abgeschnitten. Nach den starken Regenfällen ist die Saalach über die Ufer getreten, ein Teil der Straße wurde auf rund 50 Metern Länge weggespült. Wie das Land mitteilte, sind 200 bis 300 Personen von der Außenwelt abgeschnitten. Sie werden falls erforderlich evakuiert.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 24. August 2018 (08:13)
Ein Teil der Straße wurde auf rund 50 Metern Länge weggespült
APA (EXPA/JFK)

"Wie, das entscheiden wir, sobald es hell ist und wir die Situation der Forststraßen als Alternative beurteilen können. Falls es über die Forststraßen nicht möglich ist, wird auch daran gedacht, das Bundesheer zu Hilfe zu holen", erklärte Monika Vogl von der Bezirkshauptmannschaft. Vorgespräche hinsichtlich einer Assistenzleistung wurden bereits geführt.

Die starken Regenfälle und Muren haben auch die Orte Viehhofen und Maishofen gefährdet. Die Einsatzkräfte versuchten teils mit schwerem Gerät noch am Donnerstagabend, Verklausungen zu beseitigen. "Die Straße zwischen Viehhofen und Saalbach konnte bald wieder freigegeben werden", sagte Vogl. Bis zum Donnerstagabend erreichten die Behörden und Einsatzkräfte keine Meldungen über Verletzte oder Vermisste. "Die Trinkwasserversorgung ist teilweise unterbrochen, aber es wird zu keinen Engpässen kommen, da die Straße bis nach Saalbach wieder frei ist", versicherte Vogl.