ÖVP-Landeshauptleute mit Regierungsteam zufrieden. Die Landeshauptleute der ÖVP haben sich am Samstag zufrieden mit dem künftigen Regierungsteam gezeigt.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 16. Dezember 2017 (15:46)
Schützenhöfer lobte auch den künftigen FPÖ-Minister Kunasek
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Die Minister und Staatssekretäre der ÖVP stechen "durch Fachwissen und Erfahrung hervor", stellte Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner fest. Vorschusslorbeeren gab es vom steirischen Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer für den künftigen FPÖ-Verteidigungsminister Mario Kunasek.

"Er wird ein ordentlicher und guter Minister sein", sagte Schützenhöfer zur APA und lobte besonders Kunaseks Fachkenntnis über das österreichische Bundesheer - Kunasek ist Unteroffizier. Generell fand der steirische Landeshauptmann aber für alle Steirer und Steirerinnen in der neuen Bundesregierung freundliche Worte. Neben Kunasek sind das auch Juliane Bogner-Strauß, die Familienministerin für die ÖVP wird, sowie die künftige Gesundheitsministerin Beate Hartinger (FPÖ). "Es sind alle hervorragend qualifiziert."

"Für uns gilt nach der Einigung das, was wir vor der Wahl gesagt haben: Volle Unterstützung und voller Rückhalt für Sebastian Kurz", betonte Mikl-Leitner. Die Verhandlungen hätten bereits ein "hohes Maß an gegenseitiger Wertschätzung" gezeigt. "Im Interesse aller wünsche ich allen Verantwortungsträgern, dass es in dieser Art und Weise weiter geht", so die Landeshauptfrau. Von den Oppositionsparteien erhofft sich Mikl-Leitner einen "konstruktiv kritischen Weg".

Vorarlbergs Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) meinte, die Mischung aus erfahrenen Personen und "interessanten Quereinsteigern" im Regierungsteam sei "nicht so schlecht". Das Regierungsprogramm bezeichnete Wallner als "zukunftsorientiert". Das Vertrauen in einen guten Start sei da.

Zufrieden zeigten sich auch Salzburgs Landeshauptmann Wilfried Haslauer und sein oberösterreichischer Amtskollege Thomas Stelzer. "Es ist gut, dass wir den Erfolg mit Sebastian Kurz in politisch bare Münze umwandeln können", sagte Stelzer zum Regierungsprogramm. "Wir sind immer eingebunden gewesen", meinte auch Haslauer.