OeSV mit vier Booten zum Segel-Weltcupfinale. Österreich ist mit vier Booten beim Segel-Weltcup-Finale von Dienstag bis Sonntag vor Santander vertreten. Tanja Frank/Lorena Abicht, Angelika Kohlendorfer/Lisa Farthofer (je 49er FX), Niko Kampelmühler/Thomas Czajka und David Bargehr/Lukas Mähr (je 470er) werden gegen die "starken, ständig wechselnden Strömungen" kämpfen, die "die Taktik beeinflussen", wie Sportdirektor Georg Fundak sagte.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 05. Juni 2017 (16:14)
APA (Pichler/www.dapic.rocks)
Für David Bargehr und Lukas Mähr ist ein 470er-Spitzenplatz das Ziel

Für Bargehr/Mähr ist ein Spitzenplatz das Ziel. Steuermann Bargehr hat nach einem Bizepssehnenriss im linken Arm immer noch Probleme. "Alles was ich aus der Schulter machen kann, ist gut. Alles was mit Drehungen und Windungen zu tun hat, ist leider eine Katastrophe", erklärte der Steuermann. Der Arzt sei aber zufrieden mit den Fortschritten. "Das Medal Race ist unser klares Ziel, ein Top-10 Platz wäre spitze." Kampelmühler/Czajka sollten sich im Mittelfeld einpendeln.

Nicht ganz so hoch sind auch die Erwartungen an die Damen-Boote. "Angelika Kohlendorfer und Lisa Farthofer segeln erst seit wenigen Monaten gemeinsam. Ziel ist, dass sie nun so gut aufeinander eingespielt sind, dass sie sich vermehrt auf die Umgebung, den Wind, den Start, wie sie zur ersten Tonne kommen, etc., konzentrieren", sagte Fundak. Frank/Abicht traut er einen Platz "im Mittelfeld" zu. Das Duo selbst will in die Top Ten. "Wir wollen unbedingt ins Medal Race kommen. Es kommt allein auf uns an. Wir müssen daran arbeiten, dass wir im Rennen einen klaren Kopf behalten. Die Dinge laufen ganz gut. Wir sind hoch motiviert, können uns gegenseitig pushen", versicherte Abicht.