Koschischek zum Abschied im Kurzbahn-EM-Semifinale. Birgit Koschischek steht bei ihrem letzten internationalen Schwimm-Event im Semifinale. Die 30-jährige Wienerin profitierte am Sonntagvormittag bei der Kurzbahn-EM in Kopenhagen über 50 m Kraul von einem Verzicht der Französin Melanie Henique. Denn eigentlich hatte Koschischek den Aufstieg unter die letzten 16 als 21. in 25,10 Sekunden um 0,21 Sekunden verpasst.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 17. Dezember 2017 (12:24)
Koschischek hat ihr Ziel erreicht
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In der bereinigten Wertung - ohne die jeweils vor ihr platzierten überzähligen Teilnehmerinnen aus derselben Nation - war sie aber 17. und damit erste Reserve für das Semifinale, mit dem am Sonntagnachmittag um 17.00 Uhr die letzte Finalsession gestartet wurde. "Ich wollte das unbedingt und habe es geschafft. Obwohl ich in diesem Jahr schon deutlich reduziert hatte, konnte ich meine persönlichen Ziele noch einmal erreichen", sagte Koschischek, die nun hofft, "beruflich etwas zu finden, bei dem ich genau dieselbe Leidenschaft und Freude aufbringen kann wie beim Schwimmen".

Patrick Staber (1:55,86 Min.) und Xaver Gschwentner (1:57,68) schwammen am Sonntagvormitttag über 200 m Delfin persönliche Bestzeiten. Gleiches gelang Heiko Gigler als Startschwimmer der 4x50-m-Lagen-Staffel mit 25,11 Sekunden für die 50 m Rücken. Bernhard Reitshammer verzichtete auf den Rückensprint, um sich ganz auf das Finale über 100 m Lagen am Nachmittag konzentrieren zu können.