Womöglich 10,7 Millionen Fipronil-Eier in Deutschland. Die Zahl der mit Fipronil belasteten Eier in Deutschland ist womöglich höher als bisher angenommen.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 11. August 2017 (05:48)
Es wird getestet was das Ei hält
APA/dpa/ag.

Es sei davon auszugehen, dass "rund 10,7 Millionen möglicherweise mit Fipornil belastete Eier aus den Niederlanden nach Deutschland geliefert worden sind", berichtete die "Rheinische Post". Wie viele der Eier in den Handel gelangten, lässt sich allerdings nicht abschätzen.

Insgesamt zwölf europäische Ländern meldeten bisher Funde von Fipronil. Auch in Österreich bestätigte die Lebensmittelaufsicht Oberösterreich am Donnerstag erstmals, dass hierzulande verdächtige Eier aufgetaucht sind, die mit dem Insektengift verseucht sein dürften. Daneben sind bereits Belgien, die Niederlande, Dänemark, Deutschland, Frankreich, die Schweiz, Schweden, Großbritannien, Luxemburg, sowie als erste osteuropäische Länder Rumänien und die Slowakei betroffen.

Zuletzt war bekannt geworden, dass Belgien und die Europäische Union schon seit Wochen von Fipronil-Funden wussten. Fipronil ist ein unter anderem bei Hunden und Katzen erlaubtes Insektengift, das gegen Hautparasiten wie Läuse, Milben und Flöhe wirkt. In hohen Dosen kann die Substanz für Menschen gefährlich sein. Wie sie genau wirkt, ist allerdings nicht bekannt.