Hirscher im RTL von Alta Badia souverän zum Sieg . Marcel Hirscher ist im alpinen Ski-Weltcup nicht zu stoppen. Der Salzburger gewann am Sonntag zum sechsten Mal in Folge den Weltcup-Riesentorlauf auf der Gran-Risa-Piste von Alta Badia. Er setzte sich bei seinem 61. Erfolg im Weltcup, den 30. im RTL, mit unglaublichen 2,53 Sekunden Vorsprung auf Thomas Fanara, 2,69 auf Alexis Pinturault (beide FRA) und 2,72 auf Manuel Feller durch.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 16. Dezember 2018 (14:21)
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Hirscher hat fast eine Sekunde Vorsprung

Damit übernahm Hirscher die Führung im Gesamtweltcup, er hat 380 Punkte auf dem Konto und damit 40 mehr als sein Landsmann Max Franz (340), Dritter ist der Norweger Aksel Lund Svindal (333).

Offiziell fehlt Marcel Hirscher nun nur noch ein Sieg auf Landsfrau Annemarie Moser-Pröll (62). Allerdings könnte ihm nachträglich noch der Gewinn des Riesentorlaufs in Beaver Creek zugesprochen werden, womit er bereits gleichgezogen hätte. Die Ski-Weltverband (FIS) hatte den deutschen Sieger Stefan Luitz wegen Anwendens einer unerlaubten Methode disqualifiziert, allerdings bekam der DSV vom Weltverband bis zum 26. Dezember Zeit für eine Stellungnahme.

"Ich fahre auf volle Attacke und rechne weniger denn je Punkte", sagte Hirscher nach seiner Glanzvorstellung im ORF-TV-Interview. "Klingt deppert, aber es hat sich nicht so gewaltig angefühlt. Ich habe gedacht, es wird sich ausgehen, aber knapp." Feller machte im zweiten Durchgang einen großen Fehler, ansonsten wäre sich das Podest wohl ausgegangen. "Ich hätte nie gedacht, dass ich mit dem Bock noch um das Podest mitkämpfen kann. Das wurmt jetzt umso mehr", meinte der Tiroler.

Marco Schwarz konnte nach seiner beachtlichen Leistung aus dem ersten Durchgang nichts mit nach Hause nehmen. Hatte er sich mit Startnummer 71 als 17 qualifiziert, schied er im Finale aus. Ebenso wie Stefan Brennsteiner. Roland Leitinger landete auf Rang 23, Philipp Schörghofer auf 26.