Shiffrin gewann Slalom in Maribor überlegen. Mikaela Shiffrin ist im alpinen Ski-Weltcup nicht zu bremsen. Die US-Amerikanerin holte am Samstag in Maribor mit 0,77 Sekunden Vorsprung auf die Schwedin Anna Swenn Larsson ihren 13. Saison-Sieg und den insgesamt 56. in ihrer Laufbahn. Dritte war die Schweizerin Wendy Holdener (+1,15), die mit ihrem 20. Slalom-Podestplatz ohne Sieg ihren eigenen "Rekord" diesbezüglich weiter nach oben schraubte.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 02. Februar 2019 (14:39)
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Im Spaziergang zum Sieg

Beste Österreicherin im letzten Rennen vor der Ski-WM in Aare war Bernadette Schild (2,11) als Sechste. Katharina Truppe (2,67) belegte Rang neun, Katharina Huber (2,76) schaffte als Elfte ihr bestes Weltcup-Resultat. Chiara Mair (3,25) verbesserte sich dank Laufbestzeit im zweiten Durchgang auf Platz 15. Ein Blackout passierte der Vorarlbergerin Katharina Liensberger, die disqualifiziert wurde, nachdem sie im zweiten Lauf das erste Tor ausgelassen hatte.

Die Slowakin Petra Vlhova (1,70) landete als Fünfte erstmals seit Langem im Slalom nicht auf dem Podium. Am Vortag hatte sie mit Shiffrin im Riesentorlauf einen Ex-aequo-Sieg gefeiert. "Ich habe es auch gestern genossen", meinte Shiffrin, die nun wieder alleine auf dem obersten Treppchen stehen durfte. Die Bedingungen mit relativ warmen Temperaturen und einer weichen Piste seien herausfordernd gewesen. "Es war ziemlich warm. Es war für niemanden ein einfaches Rennen", sagte die 23-Jährige.

Schild zeigte sich mit dem zweiten Durchgang zufrieden. "Oft braucht es nur einen Lauf, der war besser und für die derzeitige Situation absolut in Ordnung", erläuterte die Salzburgerin. Liensberger konnte sich nach dem Rennen ihren Torfehler nicht erklären. "Katastrophe, ich weiß nicht, wie mir das passiert ist", sagte sie. "So etwas sollte nicht passieren."