Leistungen der Krankenkassen werden einheitlicher. Die von den Krankenkassen erbrachten Leistungen sollen einheitlicher werden. Eine entsprechende Initiative hat die Trägerkonferenz des Hauptverbands der Sozialversicherungsträger vor kurzem gesetzt.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 25. Juni 2017 (07:24)
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Gesundheitsministerin Pamela Rendi-Wagner will noch mehr

Gesundheitsministerin Pamela Rendi-Wagner (SPÖ) sieht hier einen guten Schritt, will aber, dass die Vereinheitlichung etwa auch auf die Zahnmedizin ausgedehnt wird.

Es gilt ja seit Jahren als Ärgernis, dass es oft von der Krankenkasse abhängt, welche Leistungen dem Versicherten zur Verfügung gestellt werden bzw. wie viel er dazu beizutragen hat - und das selbst wenn die selben Beiträge gezahlt werden. Der neue Chef des Hauptverbands der Sozialversicherungsträger Alexander Biach kann nun als Erfolg vorweisen, dass in mehr als zehn Gesundheitsfeldern eine Vereinheitlichung zustande kommt. Bis zum Herbst soll die Umsetzung erfolgen.

Einheitlich sind etwa künftig die Zuschüsse zu Rollstühlen, Windeln oder Zeckenimpfungen. Eine klare Verbesserung gibt es für chronisch Kranke, die Transportdienste in Anspruch nehmen müssen. Sie zahlen künftig keinen Selbstbehalt, wenn sie etwa zu Dialyse, Chemo- oder Strahlentherapie gebracht werden.

Rendi-Wagner betont nun in einem Statement, ihr sei wichtig, dass alle Menschen im Gesundheitssystem die gleichen Leistungen bekämen, unabhängig davon wo sie versichert seien. Die Sozialversicherung habe mit den Leistungsangleichungen einen guten ersten Schritt gesetzt. Diesen begonnenen Weg müsse man jetzt weitergehen und sich auch andere Bereiche anschauen, wo es noch Verbesserungen und Angleichungen zwischen den verschiedenen Krankenkassenleistungen brauche, beispielsweise eben in der Zahnmedizin.