Zug rammte bei Gleisdorf Dosen und Steine. Ein Güterzug hat Donnerstagabend im oststeirischen Gleisdorf im Bezirk Weiz Steine und Dosen gerammt, die jemand absichtlich auf die Schienen gelegt hatte. Die Polizei vermutet "Lausbuben" als Übeltäter. Holz und Kürbisse, die ebenfalls aufgelegt waren, wurden rechtzeitig von einem Bahnbediensteten zur Seite geräumt, ehe die Züge wieder fuhren, teilte die Landespolizeidirektion am Freitag mit.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 08. September 2017 (10:18)
APA (Symbolbild)
Kürbisse, Holz und Dosen lagen auf den Schienen

Die Unbekannten hatten zwischen 18.35 Uhr und 18.50 Uhr nahe des Bahnhofs Gleisdorf auf einer Länge von etwa zwei Metern die faustgroßen Steine und Dosen auf die Gleise gelegt, um offenbar zu beobachten, was passiert, wenn ein Zug darüber fährt. Ein Güterzug rammte die Gegenstände tatsächlich und blieb dabei ohne Schaden.

Der Lokführer meldete den Vorfall aber dem Fahrdienstleiter. Dieser alarmierte den nächsten Güterzug, dessen Lokführer vor der betreffenden Stelle anhielt und auf den Gleisen nachschaute: Abermals lagen Gegenstände darauf. Diesmal hatten die Täter Kürbisse aufgelegt sowie Holzstücke bei den Weichen eingeklemmt. Sie ließen sich deshalb nicht vom Fahrdienstleiter verschieben.

Der Lokführer beseitigte die Gegenstände, ehe er seine Fahrt fortsetzte. Die Polizei sucht nun nach den Tätern: "Wir gehen von ein paar Lausbuben aus", hieß es. Doch sie müssen mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen. Noch fehlt jede Spur, daher bittet die Polizei um Hinweise aus der Bevölkerung.