Van der Bellen trifft slowakischen Präsident in Weiden. Bundespräsident Van der Bellen empfing den slowakischen Präsidenten Kiska zu dessen „Abschieds-Besuch“ in Weiden am See. Das Treffen fand minutiös durchgeplant unter strengen Sicherheitsvorkehrungen statt.

Von Wolfgang Millendorfer. Erstellt am 21. März 2019 (15:21)

Abschiedstreffen mit Arbeitsgespräch

„Das Fritz“ in Weiden am See war Schauplatz eines Arbeitsgespräches zwischen Bundespräsident Alexander Van der Bellen und dem scheidenden slowakischen Präsidenten Andrej Kiska. Van der Bellen hatte nach der ersten Runde der Präsidentschaftswahl in der Slowakei, zu der Kiska nicht mehr angetreten war, bewusst zum Treffen im „informellen Rahmen“ geladen. Das Restaurant der Familie Tösch direkt am Neusiedler See bot auch eine passende Kulisse für den Staatsbesuch, der unter strengen Sicherheitsvorkehrungen ablief.

Strenge Sicherheitsvorkehrungen im "Fritz"

Wie zu hören war, wurde das Lokal bereits vor zwei Monaten für diesen Termin reserviert; im Vorfeld gab es nicht nur ein Probe-Essen – auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden vorab durchleuchtet. Bevor die Präsidenten ankamen, wurde das Restaurant von einer Hundestaffel kontrolliert. Auch das Treffen selbst lief unter strengem Protokoll ab; vom Freiluft-Empfang über den Aperitif bis zum Arbeitsgespräch mit anschließendem Essen war der Ablauf minutiös geplant.

AKW Mochovce wieder Thema

Die Themen umfassten laut Präsidentschaftskanzlei unter anderem die Lage in der Slowakei vor der nächsten Runde der Wahl oder die geplante Inbetriebnahme weiterer Reaktorenblöcke im Atomkraftwerk Mochovce. Bei den Gesprächen ging es auch um die EU-Wahlen Ende Mai und die aktuelle Situation in der Europäischen Union.