Balluch bleibt auf 600.000 Euro Gerichtskosten sitzen. Martin Balluch, einst Hauptangeklagter im sogenannten Tierschützer-Prozess, bleibt laut einer Aussendung vom Freitag auf 600.000 Euro an Verteidigungskosten sitzen. Das Oberlandesgericht Wien habe entschieden, dass ihn der Staat nicht kompensieren müsse, teilte der Obmann des Vereins gegen Tierfabriken (VGT) mit. Das Tierschützer-Verfahren hatte mit rechtskräftigen Freisprüchen geendet.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 15. September 2017 (12:31)
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Balluch wurde zwar freigesprochen, sitzt aber auf einem Kostenberg

Für das OLG-Urteil würden nun weitere 56.933 Euro an Gerichtskosten verrechnet, "die innerhalb von 14 Tagen zu bezahlen sind", so Balluch. Das OLG lasse eine ordentliche Revision nicht zu, weil es sich um keine relevante Rechtsfrage handle.

"Was bleibt, ist nur der Versuch einer außerordentlichen Revision und dann der Gang zum Europäischen Gerichtshof", teilte der VGT-Obmann mit.