ÖAAB für weitere EU-Förderungen für das Burgenland. ÖAAB-Generalsekretär Christoph Zarits, der burgenländische ÖAAB-Chef Christian Sagartz und der ÖVP-Europaabgeordnete Lukas Mandl haben sich am Montag für weitere EU-Förderungen für das Burgenland ausgesprochen.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 06. August 2018 (12:59)
BVZ, zVg
Christian Sagartz

Das Burgenland erhält bis zum Jahr 2020 Mittel der Europäischen Union, kämpft aber darum, auch darüber hinaus als Übergangsregion zu gelten und somit Gelder zu erhalten.

Das Burgenland befinde sich an der "Wohlstandskante der Europäischen Union", meinte Sagartz in Eisenstadt. "Daher muss auch weiter gewährleistet sein, dass das Burgenland von europäischen Fördersystemen profitiert", so der ÖAAB-Landesobmann. Das Ziel sei, aus einer "Randregion eine Leitregion im europäischen Kontext" werden. Auch die Bundesregierung werde darauf achten, dass das Burgenland hier vorteilhaft bedient werde, zeigte sich der Landesobmann überzeugt.

ÖVP
Christoph Zarits

Derzeit werde das EU-Budget verhandelt, meinte Mandl, der im Zuge seiner Österreich-Tour im Burgenland zu Gast war. Er kämpfe dafür, dass die Summe für die Regionalpolitik nicht kleiner werde. Weiters trete er für wirtschaftliche Kriterien ein. Damit solle verhindert werden, dass Geld in Projekte fließe, die keine besonderen Auswirkungen hätten oder bei denen keine Arbeitsplätze geschaffen würden. Das Burgenland sei hingegen ein positives Beispiel gewesen. "Und das wird auch in Zukunft das Kriterium sein müssen, wenn es nach mir geht", so Mandl. Dabei ziele er aber nicht auf österreichische Regionen ab, diese Kriterien würden besonders in anderen Teilen Europas gebraucht.

zVg
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