Erstellt am 17. Januar 2017, 15:47

Bezirk Eisenstadt: Geflügelpest in Hausgeflügelbestand. Die Veterinärverwaltung des Landes Burgenland bestätigte am Dienstag das Auftreten von "hochpathogenem H5N8-Virus" (Aviäre Influenza Subtyp H5N8 bzw. Geflügelpest) in einer Geflügelhaltung im Bezirk Eisenstadt-Umgebung. Der Betrieb wurde gesperrt, für Konsumenten besteht aber keinerlei Gefahr.

Symbolbild  |  pixabay.com

Am Gelände des Tierhaltungsbetriebs gibt es laut eineer Aussendung des Landes Burgenland einen Teich, der auch von Wildgeflügel benutzt wird. Es wird derzeit davon ausgegangen, dass es über das Wildgeflügel zu einem Eintrag der Krankheit gekommen ist.

Die Befürchtung der Übertragung der Geflügelpest von Wild- auf das Hausgeflügel besteht seit längerer Zeit und hat in der Vorwoche zur österreichweiten Stallpflicht für Geflügel geführt.

Schutzzone von drei Kilometern gezogen

Der Betrieb wurde umgehend vom Amtstierarzt gesperrt. Die Tiere des Geflügelbestandes werden nun tierschutzgerecht gekeult, die Tierkadaver unschädlich beseitigt und der Betrieb anschließend gereinigt und desinfiziert.

Um den betroffenen Betrieb werden sowohl eine Schutzzone (Radius mindestens 3 km) als auch eine Überwachungszone (Radius mindestens 10 km) gezogen. Innerhalb der Schutzzone werden alle geflügelhaltenden Betriebe amtstierärztlich untersucht.

Für die Konsumentinnen und Konsumenten besteht keinerlei Gefahr, da es bisher keine Hinweise dafür gibt, dass der Subtyp H5N8 für den Menschen gefährlich ist.