Explosion vor Kindergarten in China war "Verbrechen". Die Explosion am Eingang zu einem Kindergarten in Ostchina mit acht Toten war nach vorläufigen Erkenntnissen der Polizei ein "Verbrechen".

Von Redaktion, APA. Erstellt am 16. Juni 2017 (05:26)
APA/dpa
Eltern warteten auf ihre Kinder, dann ereignete sich die Explosion

Ein Verdächtiger sei festgenommen worden, berichtete die Stadtverwaltung von Xuzhou in der Provinz Jiangsu am Freitag, ohne Details zu nennen. 65 Menschen seien verletzt worden. Acht von ihnen seien in einem kritischen Zustand.

Die Explosion ereignete sich am Donnerstag am Chuangxin Kindergarten im Kreis Fengxian. Zwei Menschen seien direkt an Ort und Stelle ums Leben gekommen, sechs weitere im Krankenhaus gestorben. Wie die Behörden berichteten, war der Kindergarten zum Zeitpunkt der Explosion noch nicht geschlossen, so dass keine Kinder und Lehrer der Tagesstätte unter den Opfern seien.

In ersten Berichten hieß es, dass Eltern am Nachmittag am Eingang auf die Kinder warteten, um sie abzuholen. In Videos im Internet waren auch verletzte Kinder zu sehen. Ob es Kinder der Tagesstätte waren oder andere, blieb unklar. Augenzeugen hatten laut ersten Berichten spekuliert, dass vielleicht eine Gasflasche an einem Essenstand an der Straße explodiert sei. Was aber letztendlich detoniert ist, blieb auch nach dem jüngsten Bericht über die Ermittlungen unklar.