SPÖ und NEOS stellen Kandidaten für Richterposten. SPÖ und NEOS sind mit den beiden kolportierten FPÖ-Kandidaten für die Nachbesetzung zweier Richterposten im Verfassungsgerichtshof (VfGH) unzufrieden. Am Donnerstag werden sie daher im Nationalrat zwei Alternativvorschläge einbringen.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 28. Februar 2018 (12:07)
SPÖ und NEOS woll VfGH nicht der FPÖ überlassen
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Die SPÖ wird die Rechtsanwältin und ÖRAK-Vizepräsidentin Marcella Prunbauer-Glaser nominieren, die NEOS OGH-Richter Gottfried Musger.

SPÖ-Klubobmann Andreas Schieder und NEOS-Vizeklubchef Nikolaus Scherak gaben die - angesichts ihrer Oppositionsrolle wohl aussichtslosen - Nominierungen am Mittwoch am Rande des Nationalrats gemeinsam bekannt. Beide hätten im Hearing überzeugt, und der Vorschlag wäre auch für die ÖVP wählbar, sagte Schieder. Einmal mehr übten die beiden Kritik an den erwarteten Kandidaten auf FPÖ-Tickets, dem Anwalt Michael Rami und dem Linzer Universitätsprofessor Andreas Hauer.