Skitourengeher am Hohen Göll tödlich verunglückt. Ein Skitourengeher ist am Samstag am Hohen Göll bei Golling im Tennengau mit einer Lawine abgestürzt und tödlich verunglückt. Die Bergwacht Berchtesgaden und zwei Polizeihubschrauber suchten in der Nacht auf Sonntag einen vermissten Tschechen und entdeckten den Lawinentoten, berichtete das bayerische Rote Kreuz. Ob es sich bei dem Verunglückten um den Vermissten handelt, ist noch nicht bestätigt.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 25. März 2018 (11:33)
APA (Symbolbild)
Der Bergsportler wurde in einem Lawinenkegel gefunden

Am Samstagabend meldeten sich zwei tschechische Skitourengeher bei der Polizei Berchtesgaden, weil sie ihren dritten Kameraden vermissten. Samstagvormittag waren die drei Männer zum Hohen Göll aufgestiegen. Im oberen Alpeltal trennten sie sich, weil bei einem Tourengeher technische Probleme auftraten. Der Tscheche stieg alleine weiter in Richtung Hohes Brett auf. Als er am Abend nicht wie vereinbart beim Parkplatz Hinterbrand ankam, informierten die beiden Tourengeher die Polizei.

Zehn Bergretter suchten ab 21.30 Uhr nach dem Mann. Die nachtflugtauglichen Hubschrauber umflogen das Gebiet großflächig. Gegen 0.30 Uhr entdeckten die Einsatzkräfte auf der österreichischen Südostseite des Hohen Bretts eine Person in einem Lawinenkegel. Ein Bergretter wurde mit einer Seilwinde aus dem Hubschrauber abgesetzt. Dieser konnte jedoch nur noch den Tod des Mannes feststellen. Es sei davon auszugehen, das es sich um den Vermissten handelt, heißt es vom Roten Kreuz Berchtesgarden. Die Identifizierung sei aber erst nach der Bergung gesichert. Die Bergung übernimmt die österreichische Alpinpolizei. In den frühen Morgenstunden seien Bergretter aufgestiegen, hieß es von der Salzburger Polizei.