Donauinselfest - Der Tag als der Regen kam. Die gute Nachricht: Die große Hitze, mit denen die Besucher des 34. Wiener Donauinselfest an den vergangenen zwei Tagen konfrontiert waren, ist vorbei.

Von APA Red. Erstellt am 25. Juni 2017 (18:01)
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Regenwetter beim Donauinselfest

Die schlechte: Am Sonntag regnete es zum Auftakt, und das gar nicht wenig. Trotzdem fanden bereits einige unerschrockene Gäste den Weg auf die Partymeile.

Der Andrang war naturgemäß nicht mit jenem an den beiden ersten Tagen vergleichbar. So war etwa die Menschenmenge, die am späteren Nachmittag der finnischen Newcomerin Alma lauschte, durchaus überschaubar. Die 21-jährige Castingshow-Teilnehmerin hatte sich der Witterung angepasst - und war im knallgelben Regenmantel erschienen, der farblich perfekt zu ihrer Haarpracht passte.

Ziemlich pünktlich zum Beginn des heutigen Bühnenprogramms wurde der Regen allerdings sukzessive weniger. In den nächsten Stunden soll es laut Wetterprognose dann trocken bleiben. Was an den schwierigen Verhältnissen wenig ändern dürfte: Große Pfützen und vor allem der weiche, matschige Boden werden das Festgelände heute prägen - wobei der großräumige Einsatz von Hackschnitzel die Situation entschärfte.

Musikalisch werden am Sonntag erneut zahlreiche Highlights aufgeboten: Auf der heute programmtechnisch wieder von Ö3 gestalteten Festbühne gastiert etwa noch der deutsche Sänger Max Giesinger. Deutsch-Pop mit Ohrwurm-Appeal servieren anschließend die Sportfreunde Stiller.

Dass Austropop-Legenden heuer nicht nur mittels Video-Einspielungen mit dabei sind, beweist schließlich der Headliner: Rainhard Fendrich. Er sorgte zuletzt 2013 für einen herzzerreißenden Moment - als er sich live on Stage mit Wolfgang Ambros versöhnte, mit dem er kurzfristig zerstritten war. Auf der FM4-Bühne gibt heute die heimische Alternativ-Band Garish den Headliner.