Frau in U-Bahnstation vergewaltigt: Zeuge meldete sich. Nach der Vergewaltigung einer jungen Frau am Montagabend in einer Wiener U-Bahnstation hat sich nun der Zeuge, der den Täter vertrieb, bei der Wiener Polizei gemeldet. Seine Einvernahme war am Mittwoch noch ausständig. Das Landeskriminalamt wertete unterdessen sichergestelltes Videomaterial der Wiener Linien aus.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 16. August 2017 (13:11)
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Polizei wertet Videomaterial aus

Man habe die entsprechenden Aufnahmen der Videokameras, die im betreffenden Rolltreppenbereich montiert sind, bereits der Polizei übermittelt, sagte Wiener-Linien-Geschäftsführer Günter Steinbauer. Eine eventuelle Veröffentlichung von Täterfotos ist nur auf Anordnung der Staatsanwaltschaft möglich.

Der Unbekannte verübte die Tat Montagabend kurz nach 22.00 Uhr in der U3-Station Neubaugasse. Weil die Frau Kopfhörer trug, hörte sie den Mann zunächst nicht. Auf der Rolltreppe fiel er von hinten über sie her. Der Zeuge wurde durch laute Schreie der Frau aufmerksam. Er kam der 24-Jährigen zu Hilfe und vertrieb so den Täter. Außerdem begleitete er das geschockte Opfer noch nach Hause. Später verständigte die Frau die Polizei.