Schloss Neugebäude wird Corona-Teststraße. Nach Schönbrunn wird die nächste Teststraße mit royalem Ambiente eröffnet: Ab Samstag können sich die Wienerinnen und Wiener im Schloss Neugebäude auf eine Infektion checken lassen.

Von APA / NÖN.at. Erstellt am 18. Februar 2021 (12:19)
Das Schloss Neugebäude befindet sich in Wien-Simmering
APA

Der Standort ist als Walk-In konzipiert, es werden Antigen-Schnelltests durchgeführt, wie das Büro von Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) der APA am Donnerstag mitteilte. Damit geht in der Bundeshauptstadt bereits die neunte Teststraße in Betrieb.

Die Teststraße im Schloss Neugebäude ist täglich von 6.00 bis 21.00 Uhr geöffnet. In den Veranstaltungssälen wird es drei Walk-In-Testlinien geben, die Kapazität beträgt 2.700 Personen pro Tag. Personen, die mit dem Auto kommen, können ihr Fahrzeug in unmittelbarer Nähe des Schlosses auf einem Parkplatz abstellen, der gebührenfrei ist. Sollte der Antigen-Test ein positives Ergebnis ausweisen, so kann an Ort und Stelle zur Abklärung ein PCR-Gurgel-Test durchgeführt werden.

Mit dem neuen Standort habe man "das dezentrale Testangebot weiter ausgebaut und vertieft und können flächendeckend eine kostenlosen und unkomplizierte Testmöglichkeit für die Wiener Bevölkerung anbieten", freute sich Hacker. Ein wichtiger Hinweis des Rathauses: Zur Teilnahme am Antigentest ist unbedingt eine vorhergehende Online-Terminreservierung (https://coronavirus.wien.gv.at/) erforderlich. Ab wann eine telefonische Voranmeldung über die Hotline 1450 möglich ist, wird noch bekannt gegeben, hieß es.

Damit gibt es bald neun große Corona-Teststraßen in Wien: beim Ernst-Happel-Stadion, auf der Donauinsel (Höhe Floridsdorfer Brücke), beim Austria Center Vienna, in der Stadthalle, in der Orangerie in Schönbrunn, in Alt Erlaa, bei der Therme Wien, beim Ferry-Dusika-Stadion und eben ab Samstag im Schloss Neugebäude. Die neue Test-Einrichtung erhöht die Gesamtkapazität der Wiener Teststraßen auf 45.090 Tests pro Tag. Die Wochenkapazität steigt auf 315.630 Tests.

Eine weitere Abklärungsmöglichkeit, ob eine Coronavirus-Infektion vorliegt, bieten die Schnupfenboxen. Hier gibt es mittlerweile 30 Standorte über das Stadtgebiet verteilt.