Mehr Geld für 24-Stunden-Betreuung gefordert. Die Wirtschaftskammern Wien und Niederösterreich fordern eine Verdreifachung der Förderung der 24-Stunden-Betreuung.

Von APA, Redaktion. Erstellt am 16. September 2020 (12:10)
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Außerdem pochten die Vertreter der Fachgruppen für Personenbetreuung am Mittwoch darauf, in die Task Force Pflege einbezogen zu werden.

Die Regierung sei verpflichtet, "die systemrelevante und gesetzlich verankerte Interessensvertretung der Wirtschaftskammer in diese Task Force einzubinden", befand Harald G. Janisch, Obmann der Fachgruppe Personenberatung und Personenbetreuung der Wirtschaftskammer Wien, laut einer Aussendung in einer Pressekonferenz.

Die Branchenvertreter forderten auch eine Erhöhung der Förderungen: "Es gibt noch immer viele Familien mit betreuungsbedürftigen Angehörigen, die gerne eine 24-Stunden-Betreuung als Betreuungsform wählen würden, es sich jedoch nicht leisten können und deshalb ihre Angehörigen selbst pflegen", meinte sein niederösterreichischer Kollege Robert Pozdena. Die Förderung für eine Personenbetreuerin beträgt laut Wirtschaftskammer im Monat aktuell 275 Euro.

Zudem brauche es eine grundlegende Überarbeitung der Förderkriterien, damit die Förderrichtlinien transparenter werden, finden die Branchenvertreter.