NÖN-Maskottchen verschwand auf dramatische Weise. Helle Aufregung herrschte an Tag 4 der Kinder Business Week im WIFI St. Pölten. Kurz nach 9 Uhr war klar, dass der beliebte Mitarbeiter NÖNi nicht mehr auffindbar ist.

Von Maria Prchal. Erstellt am 18. Juli 2019 (13:44)

Schnell schaltete die NÖN als Arbeitgeber die Polizei ein und erstattete Vermisstenanzeige. Er wurde mit Wärmebildkameras und Suchhunden im Raum St. Pölten gesucht. Die Feuerwehr informierte, dass es am Vormittag des 18. Juli fünf Unfälle gegeben hat. Sie konnten nicht ausschließen, dass NÖNi unter den Unfallopfern ist.

Wichtiger Hinweis war NÖNis Essensliebe

Doch nicht alle zeigten sich besorgt über das Fehlen des Mitarbeiters. Vonseiten der NÖN ging man davon aus, dass sich NÖNi nach wie vor im Haus befindet. Schnell wurde unter Ermittelnden vermutet, dass sich NÖNi, der Essen über alles liebt, in einem Restaurant aufhalten könnte.

Dann gingen die Reporter in die Interview-Phase und Befragten Passanten im WIFI St. Pölten nach seinem Verbleib.

Im Anschluss besuchten die Reporter eine Pressekonferenz der Landespolizeidirektion Niederösterreich mit Polizeisprecher Raimund Schwaigerlehner. „Es wird nach allen Richtungen ermittelt“, informierte dieser. Im Zuge einer Zwischen-Redaktionssitzung nach dem Pressegespräch ging plötzlich ein Anruf einer NÖN-Mitarbeiterin bei Redakteurin Gila ein. Ein Leser hätte gemeldet, dass NÖNi sich im Küchenbereich aufhalten könnte. Sofort unterbrachen die Reporter ihre Besprechung und hielten Nachschau. Und wirklich: NÖNi war in der Küche. Es war aber nicht ganz klar, ob es sich beim Gefundenen wirklich um NÖNi handelt. Da der echte NÖNi gerne tanzt, musste er bei der Just-Dance-Station mit allen Reportern seinen Lieblingstanz, den „mimimi-Song“ tanzen. Und wirklich: Es war der wahre NÖNi! Alle Beteiligten zeigten sich erleichtert.

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