Klosterneuburg

Erstellt am 05. Juli 2017, 05:00

von Claudia Wagner

Robert Donner: „Stoßen an Grenzen“. Der ehemalige Direktor Robert Donner zieht Bilanz. Für Klosterneuburg wünscht er sich einen zweiten Gym-Standort.

Am 30. Juni hatte Direktor Robert Donner seinen letzten Schultag in Klosterneuburg. Seit 3. Juli ist er Schulleiter der Wiener Wenzgasse.  |  NOEN, Wagner

Am 30. Juni hatte Direktor Robert Donner seinen letzten Schultag in Klosterneuburg. Mit der NÖN lässt der Wiener seine Zeit in der Babenbergerstadt Revue passieren.

NÖN: Sie waren vier Jahre Direktor. Was waren die Highlights?
Robert Donner: Definitiv die Gimpelfeste, wo 1.200 Leute die Schule feiern, genauso die Schulfeste. Die Reifeprüfung war jedes Jahr ein Höhepunkt – es ist ja unser Job, die Schüler zu einem positiven Schulabschluss zu führen.

Was könnte man am Gymnasium verbessern? 
Es müsste eine Spur kleiner werden. Mit 1.250 Schülern stoßen wir an die Grenze der Verwaltbarkeit und der Räumlichkeiten. Klosterneuburg bräuchte ein zweites Gymnasium, das würde auch den Standort verbessern. In der Schule selbst sollte man die Ausstattung sanieren, allen voran die Schülertoiletten.

Wie sieht die Zukunft des BG/BRG aus? Wer übernimmt die Leitung?
Seit Freitag ist fix, dass Hemma Poledna die Leitung übernimmt. Wir sind alle guter Dinge, dass sie das gut machen und Spaß dabei haben wird. Als interimistische Leiterin hat sie bereits an Schrauben gedreht und sich aktiv eingebracht.

Welche Ratschläge haben Sie für Ihre Nachfolgerin?
Ich rate Kollegen immer, dass sie, wo Aufregung ist, ruhig bleiben und sich die zweite Seite anhören sollen. Der Hemma muss aber ich keine Tipps geben, das wäre anmaßend. Sie ist lang genug im Geschäft und sie weiß, wie das geht. Mit ihrer Routine wird sie die Arbeit gut meistern.

Welche Erfahrungen können Sie in Ihre neue Schule mitnehmen? 
Ich war vier Jahre lang in einer großen, komplexen Schule Direktor. Hier habe ich gelernt, wie ein Gymnasium abläuft. Dieses Wissen kann ich auch in der Wenzgasse einsetzen, das bringt mir viel.

Umfrage beendet

  • Braucht die Stadt ein zweites Gymnasium?