Ferien 2021 in Klosterneuburg: Reif für die Insel. Zypern ist Lieblingsziel der Klosterneuburger geworden. Die Branche ist im bereits zweiten Corona-Sommer gerüttelt.

Von Claudia Wagner. Erstellt am 09. Juni 2021 (04:00)
Das Meer ruft: Im Reisebüro Babenberg sind Zypern und Griechenland gefragt. Italien und – wie hier am Foto – Kroatien werden meist privat gebucht. Aber egal wohin der Urlaub geht – die NÖN muss mit.
Heindl, Heindl

Der nächste Urlaub kann nie früh genug kommen – besonders, wenn man so lange darauf gewartet hat. Im zweiten Covid-Sommer ist die Sehnsucht der Klosterneuburger nach der Ferne groß. Die Lieblingsziele: Griechenland und Zypern.

Stehen den Klosterneuburgern bei ihren Urlaubsplänen mit Rat und Tat zur Seite: Wilhelm und Hermine Schumacher vom Reisebüro Babenberg am Niedermarkt.
NÖN, NÖN

„Zypern hat sich in den vergangenen Jahren sehr beliebt gemacht mit wunderschönen weißen Stränden, netten Lokalen und Kultur. Man kann bummeln und weggehen – das gefällt dem Österreicher“, weiß Hermine Schumacher vom Reisebüro Babenberg.

Die Insel gewinnt an Beliebtheit – und verdrängt sogar Österreichs Hausstrände wie die Adria-Küste aus dem Reisebüro-Ranking. Schumacher: „Italien und Kroatien sind bei uns momentan kaum gefragt. Die Leute buchen hier eher privat Unterkünfte, und erst, wenn sie fliegen wollen, gehen sie ins Reisebüro.“ Auch die Planung von Österreich-Trips ist bei den Schumachers daher nicht üblich.

„Leute, die vergangenes Jahr wegen Corona stornieren mussten, haben alles umbuchen können"

Im Reisebüro Babenberg populär sind hingegen Fernreisen – heuer rückt die Ferne besonders nah: „Leute, die vergangenes Jahr wegen Corona stornieren mussten, haben alles umbuchen können. Statt einer großen Afrika-Reise wird es heuer beispielsweise Mallorca“, erzählt die Expertin. Für manche Abenteuer – etwa eine große Rundfahrt in Down Under – müssen sich Reisende noch gedulden. Schumacher: „Australien hat ein generelles Einreiseverbot.“

Aber nicht nur die Reiseplanung bestimmt Corona deutlich mit. Auch in der Branche selbst hinterlässt die Pandemie ihre Spuren: „Wenn wir Glück haben, erreichen wir über den Sommer zehn bis 15 Prozent eines normalen Jahres.“

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