Zweiter Corona-Flächentest in Klosterneuburg startet. Am Wochenende startet der zweite Corona-Flächentest in Klosterneuburg. Diesmal wird es aber nur zwei Standorte geben: die Babenbergerhalle und das Happyland.

Von Christoph Hornstein. Erstellt am 13. Januar 2021 (03:24)
APA/Roland Schlager

Alle Klosterneuburger sind aufgerufen, sich am Wochenende testen zu lassen. Am Samstag, 16. und am Sonntag, 17. Jänner finden in Klosterneuburg erneut Corona-Massentestungen statt. Zwei Testorte werden angeboten: die Babenbergerhalle und das Happyland. Der Appell von Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager: „Alle sollen hingehen!“

Mit einem Brief wurden und werden alle Klosterneuburger vom Bürgermeister persönlich davon informiert, wann, zu welcher Uhrzeit und wo sie sich zu diesem Wochenende testen lassen können. Eine Änderung des Testtages oder der Testzeit ist leider nicht möglich. „Man kann aber auch unangemeldet zum Test kommen, muss aber dann mit längeren Wartezeiten rechnen“, so ein Rathaussprecher. Hat jemand, der sich testen lassen will, kein Schreiben bekommen, ist die Testung trotzdem möglich. Einfach unter www.testung.at registrieren und unangemeldet zu einem der genannten Standorte kommen.

„Diese Massentests sind für uns eine echte logistische Herausforderung“, so Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager, der sich eine rege Teilnahme erhofft. Schon der erste Test ist ein Erfolg gewesen. Rund 9.000 Bürger haben sich dem Test-Prozedere unterzogen.

Ruf nach eigener Teststraße

„Klosterneuburg braucht eine Antigen-Teststraße“, fordert der fraktionslose Gemeinderat Andreas Mohl. Nachdem die Bundesregierung zusammen mit der SPÖ nun das Eintrittstesten zum Besuch von Veranstaltungen, Hotels und Restaurants gesetzlich verankern wolle, müsse man reagieren. Dies sei grundsätzlich eine sehr gute Idee, wie auch das Pflichttesten für Mitarbeiter von Betrieben körpernaher Dienstleistungen wie Frisöre, Masseure und Kosmetikstudios. Mohl: „Ich finde, auch Kunden sollten die Möglichkeit bekommen, mittels Eintrittstests Zugang zu diesen Dienstleistungen zu erlangen.“ Das Problem läge aber daran, dass es im näheren Umkreis keine Möglichkeit gäbe, sich testen zu lassen. „Wie soll eine Fußpflegerin Montag in der Früh testen lassen können, wenn es diese Möglichkeit nicht gibt?“, fragt sich Mohl.

Hier wäre die Politik gefordert, denn diese Tests müssten der Bevölkerung, den Unternehmern und deren Mitarbeitern kostenlos zur Verfügung stehen.

Auch bei den Alten- und Pflegeheimen im Gemeindegebiet gebe es unterschiedliche Regelungen. Mohl: „Manche bieten Tests für alle Besucher an, bei anderen wiederum wird nur dann ein Test angeboten, wenn die Besucher ihrerseits keine Tests mithaben.“

Mohl abschließend: „Ich appelliere hier an den Bund, diese permanenten Testmöglichkeiten einzurichten und die Kosten dafür zu übernehmen.“