Klosterneuburg als Nummer fünf in der Igel-Familie. Eine von sieben ökologischen Vorbildgemeinden im Bezirk ist Klo’burg.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 05. Juni 2021 (05:32)
Landesrat Martin Eichtinger überreicht Stadtrat Leopold Spitzbart (r.) und Ludwig Mayr, Leiter des Stadtgartenamts (l.) den „Goldenen Igel“ von „Natur im Garten“.
„Natur im Garten“ / J. Ehn, „Natur im Garten“ / J. Ehn

„Dank des Engagements der Gemeinden und Hobbygärtner ist Niederösterreich das ökologische Gartenland Nummer eins in Europa“, freut sich Landesrat Martin Eichtinger anlässlich der Auszeichnungen.

Die sieben Gemeinden – darunter Klosterneuburg – dokumentieren und evaluieren ihre Leistungen der öffentlichen Grünraumpflege nach den Kriterien der Bewegung „Natur im Garten“. Diese ist als Verpflichtung gegenüber Arten- und Umweltschutz zu verstehen. Durch die weitreichenden Maßnahmen wurde nun zum fünften Mal Klosterneuburg die höchste Auszeichnung, der „Goldene Igel“, zugesprochen.

„Natur im Garten“ setzt sich seit über 20 Jahren für die Ökologisierung der Gärten und Grünräume in Niederösterreich ein. Im Mittelpunkt stehen drei Kernkriterien: Verzicht auf chemisch-synthetische Pestizide, Düngemittel und Torf.

Zugleich wird großer Wert auf biologische Vielfalt und Gestaltung mit heimischen und ökologisch wertvollen Pflanzen gelegt.

Mit dem „Goldenen Igel“ werden jene Gemeinden ausgezeichnet, die während eines Jahres die Kriterien zu 100 Prozent erfüllen, ihre Leistungen dokumentieren und sich einer Begutachtung unterziehen.

Aktuell verzichten 439 Städte und Gemeinden in NÖ bei der Pflege der öffentlichen Grünräume auf den Einsatz von chemisch-synthetischen Düngemitteln und Pestiziden sowie auf Torf. Diese Grünflächen sind für Bewohnerinnen und Bewohner ein wichtiger Ort zum Verweilen und Aktivsein.