Der Stoff, aus dem Dirndl-Träume sind. Ambitionierte Hobbynäher können sich ab sofort, dank Dirndl-Nähkurs in der HBLA, ihr eigenes Trachtenkleid nähen.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 12. Juli 2019 (13:44)
Alle Dirndl- und Joppen-Modelle auf einen Blick: Modell „Agnes“, „Andrea“ und „Anna“ sowie das Modell für Herren „Ludwig“.
Benjamin Zibuschka

Anlässlich der 900-Jahr-Feier des Augustiner Chorherrenstifts Klosterneuburg im Jahr 2014 wurde gleichzeitig der schon längst bestehende Wunsch, die Tracht in Klosterneuburg zu erneuern, umgesetzt. Auch ein paar Jahre später reisst die Nachfrage nach den wunderschönen Kleidern, Trachten und Joppen sowie Trachten für Kinder nicht ab.

Nachfrage reißt nicht ab

Aus diesem Grund organisierten bereits zum zweiten Mal die Klosterneuburger Bäuerinnen einen Dirndl-Nähkurs. Unter der Leitung von Schneiderin Maria Schwarz nähten die eifrigen Teilnehmerinnen an ihren eigenen Dirndln.

Außerdem kann man sich im Büro des Vereins „Stadtmarketing und Tourismus“ alle Stoffmuster und Knöpfe anschauen und bestellen, um sich anschließend von einem ausgewählten Schneider oder Schneiderin sein Dirndl nähen zu lassen, oder aber es im Dirndl-Nähkurs, der nächstes Jahr stattfindet, selbst zu nähen.

Hierfür findet am 27. November im Speisesaal des Schülerheims der HBLA Klosterneuburg, Leopoldstraße 25-27, um 19 Uhr, ein Infoabend statt. Nähere Infos dazu gibt es auch im Büro des „Stadtmarketing“.

Die Tracht entstand 2014 gemeinsam mit dem Verschönerungsverein Klosterneuburg, Designerin Gitta Liska, Volkskundlerin Gexi Tostmann und dem Kustos des Chorherrenstifts, Nicolaus Buhlmann.

Es wurden drei Dirndln für Damen sowie ein Festtagsanzug und zwei Joppen für Herren (Leinen und Loden) entwickelt. Um die historische Verbindung von Stift und Stadt in der neuen Tracht zu verankern, wurde das historisch beheimatete Vogelmotiv als Stickerei in die Kleidungsstücke eingearbeitet.