Dukes im Finale klar geschlagen. Die Kapfenberg Bulls setzen sich mit einer treffsicheren Leistung im diesjährigen Cup Finale gegen die BK IMMOunited Dukes durch und sichern sich den nächsten Titel.

Von Markus Nurschinger. Erstellt am 02. Februar 2020 (20:30)
Für die Klosterneuburger gab es im Cup-Endspiel gegen Kapfenberg nichts zu holen.
Michael Filippovits

KAPFENBERG BULLS - BK IMMOunited DUKES 83:68 (36:32)

Der amtierende Meister und Cupsieger aus der Steiermark startete mit einer hundertprozentigen Wurfausbeute und stellte so rasch auf 612. Doch die BK IMMOunited Dukes ließen sich nicht abschütteln. Durch fünf Zähler von Momo Lanegger schlossen sie zu den Steirern auf und gingen durch Edin Bavcic mit 15:14 zum ersten Mal in Führung. Nun war aber wieder die Zeit der Kapfenberger gekommen, die die Fehler der Klosterneuburger geschickt ausnutzten und bis zum Ende des ersten Abschnitts auf 15:23 stellten.

Die Steirer blieben auch weiterhin die spielbestimmende Mannschaft und erhöhten zunächst auf plus Zehn, eher Predrag Miletic deren Lauf per Dreipunkter beendete und auf 18:25 verkürzte. In weiterer Folge kamen die Dukes erst so richtig ins Spiel. Erst beim Stand von 22:25 schrieben die Bulls wieder an. Knapp zwei Minuten vor Ende der ersten Spielhälfte stellten die BK IMMOunited Dukes durch fünf Zähler von Benni Danek die zweite Führung (32:30) im Spiel her. Zum Pausenpfiff führten die Niederösterreicher mit 36:32.

Die Kapfenberger starteten stark aus der Kabine und erzielten durch vier Dreipunkter von Moschik (2x), Vujosevic und Jones in nur fünf Minuten 16 Punkte (sieben Punkte Führung der Bulls). In dieser Phase hielt Momo Lanegger die Niederösterreicher im Spiel. Miletic verkürzte zwischenzeitlich wieder auf drei Punkte, doch die Kapfenberger legten wieder einen Gang zu und bauten ihre Führung auf 50:60 aus.

Bei den Steirern fiel nun gefühlt jeder Wurf, die Dukes haderten hingegen mit ihrer Trefferquote. So konnten die Steirer ihre Führung auf 18 Zähler (56:72) ausbauen. Die Klosterneuburger schafften es nicht mehr den Rückstand zu verkürzen und mussten sich schlussendlich den Kapfenberg Bulls geschlagen geben.

Werner Sallomon, Headcoach der BK IMMOunited Dukes: „Wir waren in der zweiten Halbzeit nicht mehr in der Lage die Energie noch einmal zu fokussieren. Die Kapfenberger haben im dritten Viertel fast alles getroffen, das war fast nicht zu verteidigen.“

Kapfenberg Bulls vs. BK IMMOunited Dukes 83:68 (23:15, 9:21, 28:14, 23:18)

Werfer Dukes: Lanegger 23, Miletic 15, Lakoju 11, Hopfgartner 6, Danek 5, Jakubowski 4, Bavcic 3, Bauer 2.

Werfer Bulls: Vujosevic 27, Primorac 15, Jones 13, Atwood 12, Mcclellan 10, Moschik 6.