Umweltbundesamt & Klosterneuburg: Viele Fragen, kaum Antworten

Erstellt am 03. August 2022 | 05:39
Lesezeit: 2 Min
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Ein Grundstück in der Aufeldgasse ist für das Umweltbundesamt reserviert. Aber wird das Bundesamt dort auch jemals tatsächlich angesiedelt?
Foto: Stadtgemeinde Klosterneuburg
Wird das Umweltbundesamt jemals in Klosterneuburg beheimatet sein? Das Land, das den Umzug 2017 mitpräsentierte, ist wortkarg.
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Geht man immer noch davon aus, dass das Umweltbundesamt nach Klosterneuburg übersiedelt? Woran scheitert es, dass es bis jetzt keine endgültige Entscheidung gibt? Und wie schaut der neue Zeitplan aus? Mit Fanfare und betont harmonischer Einigkeit auf drei Ebenen wurde der Umzug 2017 groß angekündigt. Fünf Jahre sind vergangen. Und seitdem? Viele Fragen, kaum Antworten. Auch nicht seitens des Landes NÖ.

Schmuckenschlager wiederholt die Bereitschaft der Stadt

„Das Bundesumweltministerium befindet sich unseren Informationen zufolge nach wie vor in einer Evaluierungsphase. Das Ministerium ist nun am Zug. Einer Ansiedelung des Umweltbundesamtes in Klosterneuburg steht vonseiten des Landes NÖ nichts im Wege“, heißt es aus dem Büro der Landeshauptfrau wortkarg auf NÖN-Anfrage.

Ob man denn noch an eine Übersiedlung glaube – das bleibt unbeantwortet. Veränderte Regierungskonstellationen, wechselnde Akteurinnen und Akteure und scheinbar verschobene Prioritäten lassen das Projekt „Umweltbundesamt neu“ also weiter in der Schwebe hängen. Und das, obwohl ein neues Gebäude laut einstigem Masterplan bereits 2023 fertiggestellt hätte werden sollen.

Welche Auswirkungen hat die Warterei auf Klosterneuburg – schließlich ist das UBA mit dem neuen Wirtschaftshof gekoppelt? Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager wiederholt abermals die Bereitschaft der Stadt: „Vonseiten des Landes und der Stadtgemeinde war und ist es völlig klar, hier ein Ansiedelungsprojekt zu unterstützen.“

Aufseiten des Bundes sei nun das dritte Ministerium mit der Suche einer neuen Bürostruktur für das Umweltbundesamt beschäftigt. Schmuckenschlager: „Diese wurde im Jahr 2017 als sehr dringend dargestellt und entsprechend unterstützt, sowie im Budget des Bundes berücksichtigt. Selbst wenn sich die Dringlichkeit nach fünf Jahren offensichtlich überholt hat, können das Umweltministerium und das Umweltbundesamt auch weiterhin mit der Unterstützung der Stadtgemeinde bei einer Standortsuche in unserer Stadt rechnen.“

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