Horrorcrash auf der Autobahn. Junger Klosterneuburger und sein Beifahrer fuhren auf Anhänger auf. Darin waren brennbare Verbindungen enthalten und fingen Feuer. Beide leicht verletzt.

Von Martin Gruber-Dorninger. Erstellt am 06. März 2017 (15:42)
Großes Glück im Unglück hatte ein junger Klosterneuburger mit seinem Beifahrer bei einem Auffahrunfall auf der Westautobahn. Beide kamen mit leichten Verletzungen davon.
NOEN, FF-Seewalchen/Leeb

Ein 22-jähriger Klosterneuburger und sein Beifahrer hatten bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Westautobahn bei Seewalchen großes Glück. Sie überstanden einen Horrorcrash mit leichten Verletzungen.

Am Sonntag war der junge Klosterneuburger mit seinem Beifahrer in Oberösterreich unterwegs. Plötzlich kam es zu einem bösen Auffahrunfall. „Die Unfallursache ist nicht ganz geklärt. Dort ist eher keine Unfallhäufungsstelle“, erklärt der Kommandant der FF-Seewalchen Roman Sumereder auf Anfrage der NÖN.

Der Pkw des Klosterneuburgers rammte einen weiteren Pkw, der einen Anhänger hinter sich zog. Der Anhänger wurde dann in einen Wald geschleudert und fing sofort Feuer.

Düngemittel als Brandbeschleuniger

„Im Anhänger wurden Tierfutter und Düngemittel transportiert. Das sind Schwefelverbindungen, die sich leicht entzünden“, führt Kommandant Sumereder aus. Der Lenker des angefahrenen Pkw, ein 38-jähriger Tamsweger, konnte sein Gefährt nach etwa hundert Metern sicher zum Stillstand bringen.

Der junge Klosterneuburger bekam seinen Pkw jedoch nicht mehr unter Kontrolle. Er kam mit seinem Wagen von der Fahrbahn ab, überschlug sich, prallte gegen einige Bäume und kam auf dem Pannenstreifen zu stehen. „Das hätte ganz böse ausgehen können. Die beiden hatten Glück“, bestätigt Sumereder. Die zwei Leichtverletzten wurden sofort in ein umliegendes Krankenhaus gebracht.

Die Freiwillige Feuerwehr war aus Seewalchen und Schörfling angerückt, insgesamt waren 38 Helfer für das Löschen des Brandes und die Aufräumungsarbeiten im Einsatz. Es entstand kilometerlanger Stau, nach zwei Stunden konnten wieder alle Spuren freigegeben werden.