Feierliche Eröffnung: Im Galopp zum neuen Busahltestopp. Mit einer Premierenfeier wurde die neue Haltestelle eröffnet.

Von Redaktion noen.at. Erstellt am 06. Juli 2019 (03:26)

Im vergangenen Jahr gab es eine komplette Neuausrichtung des öffentlichen Verkehrs in ganz Klosterneuburg. Diese brachte unter anderem verbesserte Fahrpläne, Taktverdichtungen, effizientere Linienführungen und erweiterte Bedienzeiten – auch am Wochenende.

Ein Jahr später kann die Stadtgemeinde gemeinsam mit dem VOR drei weitere Haltestellen in Weidling in Betrieb nehmen. Ein Grund für viele zu feiern, auch für Weidlings Ortsvorsteher Martin Trat, der anlässlich der neuen Busumkehrplatz-Eröffnung ein Fest veranstaltete. Ein Fest für einen Busumkehrplatz – das gab es wohl in Weidling noch nie, eine echte Premiere also.

Der bisherige Umkehrplatz auf Höhe der Dehmgasse soll nun für Parkplätze genutzt werden, dies sei ein Teil des Konzepts, mit dem auf die Ausweitung des Parkpickerls in Wien Döbling reagiert wird. Ab 1. Juli fährt also die Buslinie 401 bis zum Isländer-Reitstall – und damit drei Stationen (Hauptstraße, Schwedenheim, Reitstall) und rund zwei Kilometer weiter als bisher.

Mehr Sicherheit und bessere Erreichbarkeit

Verkehrsstadtrat Johannes Kehrer freut sich über das Erreichte: „An dem Projekt haben wir mit dem VOR bereits seit dem vergangenen Jahr intensiv gearbeitet – dabei ist die Kostenteilung erfreulich.“ So übernimmt der VOR laut Kehrer langfristig die Kosten für die längere Fahrtstrecke und die Stadt habe dafür den Umkehrplatz und die neue Endstation inklusive Ausstattung geschaffen.

„Die Verlängerung der Linie ist ein erweitertes Verkehrsangebot für den dicht besiedelten Raum bis zum Weidlinger Ortsende. Mit der neuen Wendestelle, der Verlängerung des Ortsgebiets und der Querungshilfe können wir auch Kindern ermöglichen, alleine und problemlos zum Reitstall zu gelangen“, erklärt Kehrer freudig.

Die neue Endstation gegenüber dem beliebten Isländergestüt Babenberg wurde mit viel Eigenleistung durch den Wirtschaftshof der Stadtgemeinde errichtet. Dieser sorgte für Beleuchtung und versetzte das Wartehaus von der Dehmgasse zum neuen Umkehrplatz. Auch die Ortstafel wurde versetzt, somit gilt das Ortsgebiet nun bis zum Umkehrplatz mit erlaubten 50 km/h Höchstgeschwindigkeit.

Die Besitzer des Reitstalls bedankten sich mit einer Ehrenurkunde bei Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager, der Stadtgemeinde und dem Ortsvorsteher Martin Trat für die Erleichterungen und der besseren Erreichbarkeit ihres Stalls.