Energie durch Sonne. Photovoltaik / Firma Elektro Gutenthaler montierte auf dem Dach des FF-Katastrophen-Lagers eine PV-Anlage. Stadtgemeinde rechnet mit zusätzlichen Einnahmen von 33.000 Euro pro Jahr.

Erstellt am 06. Juni 2014 (11:06)
Energieeffizienzstadtrat Roland Honeder, Elektrikermeister Thomas Guten-thaler, Umweltgemeinderat Leopold Spitzbart und Gemeinderat Alexander Weber (v.l., vorne) sowie Philipp Scholz (hinten l.) und Laszlo Kleiber (r.) besichtigen die neue PV-Anlage vor Ort. Stadtgemeinde Klosterneuburg
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KLOSTERNEUBURG / Ökologisch Sonnenstrom zu produzieren ist ein wichtiges Ziel der Stadtgemeinde. Deswegen gibt es in Klosterneuburg bereits sechs Photovoltaik-Anlagen: auf den Dächern der Kläranlage, des Recyclinghofes, der Langstögerschule, der Hermannschule, der Wohnhausanlage Markgasse 3 und der Babenbergerhalle.

Jetzt wurde eine weitere PV-Anlage in Betrieb genommen: auf dem Dach des Katastrophen-Lagers der FF Klosterneuburg in der Donaustraße.

Energieeffizienzstadtrat Roland Honeder zeigt sich mit den Photovoltaik-Anlagen in der Babenbergerstadt zufrieden: „Insgesamt haben alle Anlagen eine Gesamtleistung von 162 Kilowatt Peak. Das entspricht bei der Positionierung dieser Anlagen einer jährlichen Strommenge von ungefähr 150.000 Kilowattstunde Strom, die erzeugt werden können.“

Künftig könne die Stadt durch die Produktion von ökologischem Sonnenstrom mit zusätzlichen Einnahmen von über 33.000 Euro pro Jahr rechnen. „Damit erzielt Klosterneuburg jährliche Rückflüsse auf die Investition von etwa elf Prozent der Investitionssumme“, so Honeder.

Derzeit werden vom städtischen Hochbauamt weitere gemeindeeigene Dächer für die Stromproduktion begutachtet.