Erfolg ist spürbar. Kommt der Herbst, kommen die Einbrecher. Die letzten Erfolge lassen aber die Kriminalpolizei durchatmen.

Von Christoph Hornstein. Erstellt am 01. Oktober 2014 (00:04)
NOEN, NÖN
Der Erfolg macht sich für Chefinspektor Georg Wallner bemerkbar.

Die letzten Erfolge der niederösterreichischen Kriminalpolizei zeigen Wirkung. „Die Einbrüche sind merkbar zurückgegangen“, so Chefinspektor Georg Wallner von der Polizeiinspektion Klosterneuburg.

Für eine Reihe von Banden und Tätergruppen klickten in der letzten Zeit in Niederösterreich die Handschellen. Auch die Beamten der Klosterneuburger Polizeiinspektion konnten hier viel dazu beitragen. „Das spüren wir Gott sei Dank auch“, atmet Chefinspektor Wallner auf.

Zum Ausruhen ist dennoch für die Klosterneuburger Beamten keine Zeit. Die nächste Welle könnte bald einsetzen. Denn wenn es im Herbst schneller dunkel wird, beginnt die Zeit der sogenannten Dämmerungseinbrüche. Die Täter nützen den frühen Einbruch der Nacht, um ihre Pläne in die Tat umzusetzen.

Die Anwesenheit vortäuschen

Chefinspektor Georg Wallner warnt: „Hier ist besonders Vorsicht geboten. Die Täter läuten in der Dämmerung bei Privathäusern an. Wenn jemand die Türe öffnet, werden fadenscheinige Ortseinkünfte eingeholt. Wenn niemand zur Türe geht, dann brechen die Täter ein.“

Die Polizei rät dazu, bei verlassenen Häusern und Wohnungen den Anschein zu erwecken, es sei jemand zu Hause. Zeitschaltuhren, die alle halben Stunden abwechselnd verschiedene Räumen erhellen, sind da ein gutes Mittel, vorzutäuschen es sei jemand im Haus anwesend. Aber auch Bewegungsmelder und natürlich eine Alarmanlage tragen dazu bei, es den Einbrechern und Dieben nicht allzu leicht zu machen.

„Wir können nur immer an den Bürger appellieren, nicht zu leichtfertig mit dem Thema Prävention umzugehen. Bei richtigem Verhalten und den nötigen Schutzeinrichtungen kann im Vorfeld schon sehr viel verhindert werden“, so Wallner.