Ein eigenes Museum für Klosterneuburg: Rückblick auf 1974

Erstellt am 18. Juni 2022 | 04:54
Lesezeit: 2 Min
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Am 3. November 1974 wurde das Stadtmuseum in der Rostockvilla feierlich eröffnet.
Foto: Stadtarchiv
Am 3. November 1974 wurde das neue Stadtmuseum in der Rostockvilla eröffnet.
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Foto: NOEN

20 Jahre nach der wieder erlangten Eigenständigkeit Klosterneuburgs wurde das neue Stadtmuseum eröffnet. Und das an einem ganz besonderen Ort: der Rostockvilla.

Im Zuge der Wirren des Zweiten Weltkrieges mussten wertvolle historische Gegenstände an verschiedene Stellen gebracht und dann wieder mühsam zusammengetragen und katalogisiert werden.

Dass diese Stücke den Krieg überstanden und ab 1974 wieder ausgestellt werden konnten, ist vor allem zwei Männern zu verdanken: dem 1945 verstorbenen Oberbaurat Hans Huber, der museale Gegenstände sammelte, und dem 1973 verstorbenen Max Wellner, der nach dem Krieg die Betreuung und Erforschung der Stücke übernommen hatte.

Geschichte aus mehreren Jahrhunderten

Am 3. November 1974 eröffnete der damalige Bürgermeister Karl Resperger das neue Stadtmuseum feierlich. „Der große Raum zeigt in zwölf Vitrinen mit entsprechenden Bildern und Foto-Montagen einige Schwerpunkte im Werden unseres Siedlungsraumes“, so beschreibt das Amtsblatt der Stadtgemeinde Klosterneuburg in der Ausgabe vom Oktober 1974 die neue Dauerausstellung in den Räumlichkeiten der Rostockvilla.

Vom Boden und dessen Beschaffenheit, über Reste früher Besiedlungen und Römerherrschaft bis zur Stadterhebung wurde hier Geschichte gezeigt. Ein großer Teil war auch der Donau als Lebensader und Zerstörer in und um Klosterneuburg gewidmet.

„Für den kleinen Raum II sind Wechsel-Ausstellungen geplant, die in gewissen Zeitabständen ausgetauscht werden“ , berichtet das Amtsblatt weiter. Als erste Sonderschau wurde im Sachkreis „Volksfrömmigkeit“ das Wallfahrts-Brauchtum im Raum Klosterneuburg museal aufgearbeitet und in der Rostockvilla präsentiert.

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