Strandbad Klosterneuburg: Ein Funken Normalität. Stadtgemeinde lobt Badegäste, die bei den Maßnahmen gut mitspielen. Und: „Bis auf 3-G-Regel Saison wie sonst auch.“

Von Claudia Wagner. Erstellt am 14. Juli 2021 (04:14)
Das Strandbad lockt mit einer Mischung aus Abenteuer und Natur pur. Auch die Corona-Maßnahmen können den Badespaß nicht einschränken.
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Wenn die Temperaturen am Thermometer nach oben klettern, steigt auch die Sehnsucht nach Strand. Um den Sand zwischen den Zehenspitzen und Sonne auf der Haut zu spüren, müssen Klosterneuburger nicht erst weite Reisen auf sich nehmen – der stadteigene Lido ist nur einen Katzensprung entfernt. Und dort wird heuer trotz Covid-Beschränkungen besonders entspannt relaxt.

„Es funktioniert in puncto Corona-Maßnahmen alles reibungslos“, lobt die Stadtgemeinde die Gäste im Strandbad, „von den Besuchern werden die Maßnahmen gut angenommen. Sie spielen gut mit und haben Verständnis für die Kontrollen.“ Um den Sommertag im Bad genießen zu dürfen, müssen Wasserratten und Sonnenanbeter geimpft, getestet oder genesen sein.

„Es funktioniert in puncto Corona-Maßnahmen alles reibungslos“

Zumindest gilt das für Besucher ab zwölf Jahren – nur wenige Kilometer weiter müssen Kinder bereits ab sechs Jahren testen. Dass deswegen mehr Wiener aus der Bundeshauptstadt ins Strandbad flüchten, ist für die Stadtgemeinde nicht erkennbar: „Es gibt keinen Ansturm von Wienern, wir merken nichts. Es ist bis auf die 3-G-Regel etc. eine Saison wie sonst auch.“

Etwas anders ist der Sommer 2021 aber doch: Die Zahl an Badegästen ist auf maximal 3.000 begrenzt – Abstände müssen eingehalten werden. Die Erholung ist dadurch aber nicht eingeschränkt – und das Publikum bunt durchgemischt: „Jugendliche, Familien und Erholungssuchende stillen hier ihre Sehnsucht nach Strand.“