Verstärkung bei der Feuerwehr: „122“ plus Drei. Die Freiwillige Feuerwehr Klosterneuburg hat nun drei neue Mitglieder und sucht weiterhin nach tatkräftiger Unterstützung.

Von Victoria Heindl. Erstellt am 01. August 2018 (04:00)
FF Klbg
Ausbildungsleiter Herbert Prohaska (l.) leitet Yvonne Kalchschmid, Maria Clara Acosta Rocha und Camilo Palacio (v.l.) bei ihrer Basisausbildung an.

24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr ist die Freiwillige Feuerwehr Klosterneuburg bereit, um im Notfall zu helfen. Damit diese Einsatzbereitschaft auch immer sichergestellt ist, ist die FF ständig auf der Suche nach neuen Mitgliedern. Jetzt sind wieder drei Neo-Mitglieder bei den Floriani aufgenommen worden.

Unterstützung bei diesen Aufgaben bekommt die Mannschaft nun von Yvonne Kalchschmid, Maria Clara Acosta Rocha und Camilo Palacio. Nach einer zehnstündigen Basisausbildung stehen sie nun im Einsatzdienst, bei dem sie ihr Wissen erweitern können.

„Wir haben heuer einige neue Mitglieder bekommen. Es ist toll, mit ihnen zu arbeiten“, freut sich auch Kommandant-Stellvertreter Benjamin Löbl über seine neuen Kameraden.

Suche nach neuen Mitgliedern geht weiter

In den letzten Monaten startete die FF Klosterneuburg eine Informationsoffensive, um noch mehr Klosterneuburger für den Dienst bei der FF zu begeistern. Diese Arbeit trägt nun die ersten Früchte. Denn die Arbeit der Feuerwehren wird stetig mehr. „Wir wollen die Zukunft sichern, um auch in zehn Jahren gut aufgestellt zu sein“, erklärt Löbl.

Dabei sind die Voraussetzungen für den aktiven Dienst eigentlich recht einfach. Mann oder Frau muss zwischen 15 und 65 Jahre alt sein und den Gesundheitscheck bestehen. Danach beginnt die Basis- und anschließend die Grundausbildung. Diese dauert etwa ein halbes Jahr, auf die dann zahlreiche Weiterbildungen in den unterschiedlichsten Bereichen folgen.

„Es ist nicht einfach, Leute zu finden, die in ihrer Freizeit die Feuerwehr unterstützen“, hofft Löbl dennoch auf zahlreiche weitere neue Mitglieder. Denn eines ist für ihn auch klar: „Das Schöne an der Freiwilligen Feuerwehr ist, dass sie einen Querschnitt durch die gesamte Gesellschaft bietet.“