Klosterneuburg: Eislaufen, oder doch einfach ins Fitnesscenter?

Wer sich in Klosterneuburg im Winter fit halten will, macht Fitness im Warmen.

Erstellt am 12. Januar 2022 | 05:13
Lesezeit: 2 Min
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Club-Manager Willi Ruiss (r.) bietet im „Stars Fitness“ mit seinem Trainerstab einen erfolgeichen Einstieg in ein individuelles Fitnessprogramm.
Foto: Hornstein

„Am Freitog auf’d Nocht, montier‘ i die Ski...“ Man muss ja nicht gleich wie Wolfgang Ambros ins Stubaital oder nach Zell am See fahren, aber Klosterneuburger Wintersportbegeisterte montieren die Ski schon aufs Autodach, um ihrer Leidenschaft zu frönen und sich mit Skilaufen im Winter fit zu halten.

Dabei hatte es von offizieller Seite die Idee gegeben, den Skisport auch in den Osten – zumindest nach Wien – zu bringen. Mit einem Skirennen auf der Hohen-Wand-Wiese oder sogar mit einem Slalom von der Gloriette in den Schlosspark von Schönbrunn. Schneemangel und zu hohe Temperaturen machten diesem Hirngespinst aber schließlich den Garaus.

Also bleibt den Klosterneuburgern nur das Eislaufen im Happyland als winterliche Sportbetätigung. Seit 19. November 2021 ist die Eisfläche für die Schlittschuhbegeisterten geöffnet und soll bis 27. Februar 2022 offenbleiben. Hier kann man sich sportlich austoben, und danach in das warme Wasser des Happylands springen. Indoor bietet das Happyland jetzt auch Fitness-Kurse an. Alles unter den Auflagen der Corona-Bedingungen.

Wem das noch immer zu wenig Fitness im Winter ist, der muss da schon in andere geheizte Indoor-Sportstätten ausweichen. Das Fitnesscenter ist der beliebteste Ort, um sich auch im Winter fit zu halten. Die unangefochtene Nummer eins unserer Stadt ist dabei das „Stars Fitness“ im Gewerbegebiet. Mit 3.000 Quadratmetern bietet es für jeden Platz, der sich im Winter fit halten will.

„Gerade nach Silvester rangiert der Wunsch nach mehr Bewegung und körperlichem und geistigem Wohlbefinden unter den Top-Ten der Wünsche“, weiß Club-Manager Willi Ruiss aus Erfahrung. Doch allzu oft verebben die Vorsätze.

Aber woran liegt das? „Man glaubt heldenhafte Willensstärke und heroischer Disziplin ist notwendig. So heldenhaft muss man nicht sein“, so Ruiss weiter und benennt drei Regeln für einen erfolgreichen Einstieg in ein Fitnessprogramm: Termine einplanen, realistische Ziele setzen und sich eine Bezugsperson organisieren. Ruiss abschließend: „Langfristig zählt Rhythmus, nicht so sehr die Disziplin. Wichtig ist das Training sinnvoll in den Wochenplan einzugliedern. Dadurch gewöhnen sich der Körper und die Psyche an das Training. Denn körperliche Fitness und psychisches Wohlbefinden hängen eng zusammen.“

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