Bier-Kur: Haarkraft durch Gerstensaft

Probieren Sie's doch einfach einmal aus: Klosterneuburgs Gesundheitsexperte Hademar Bankhofer über eine Bier-Kur, die dem Haar mehr Kraft verleiht.

Red. Klosterneuburg Erstellt am 21. September 2021 | 06:17
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Geheimtipps von Hademar Bankhofer: Probieren Sie's doch einfach einmal aus.
Foto: Bankhofer

Wenn die Haare am Kopf dünn und schütter werden, wenn sie spröd sind und müde wirken, dann ist das ein Alarmzeichen, dass die Haarwurzeln Hilfe brauchen. Zuerst sollte man natürlich abklären, ob dahinter eine genetische oder hormonelle Ursache steckt. In vielen Fällen aber ist es bloß notwendig, dem Haar neue Kraft zu geben. Dafür gibt es ein altes, sehr bewährtes Hausmittel: Bier. In diesem Fall wird es nicht getrunken, sondern ins Haar gegossen. Und so wird die Bier-Kur zum Stärken der Haare und für einen besseren Haarwuchs durchgeführt:

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  • Führen Sie eine gründliche Haarwäsche durch.
    Das Wasser soll angenehm warm, aber nicht zu heiß sein. Verwenden Sie nur ein mildes Shampoo, das  auf Kräuterbasis entwickelt wurde. Verwenden Sie  aber auch da nur wenig Shampoo: für kurzes Haar die Größenmenge einer Haselnuss, für langes Haar die einer Walnuss. 
  • Nach dem Waschen mit lauwarmem Wasser gründlich spülen. Es dürfen keine Shampoo-Reste mehr an den Haaren vorhanden sein. 
  • Nun gießen Sie 100 Milliliter Bier in ein Glas, leeren es tropfenweise ins Haar und massieren es nach und nach in die Kopfhaut ein. 
  • Das Bier muss nun 15 Minuten auf Haare und Kopfhaut einwirken. 
  • Danach spülen Sie die Haare wieder mit warmem Wasser gründlich aus. 
  • Nun kommt der zweite Gang des kuriosen Rezepts: Sie gießen noch einmal 100 Milliliter Bier ins Glas und massieren es in die Kopfhaut und in die Haare.
  • Jetzt kämmen Sie die Haare einige Minuten gut durch und lassen es auf dem Kopf trocknen. Die Mineralstoffe, Spurenelemente und Bioaktivstoffe im Bier ziehen ins Haar und in die Kopfhaut ein. Keine Sorge: Es ist wichtig, dass das Bier auf diese Weise lange auf den Haarwurzeln einwirken kann. 
  • Der letzte Tipp: Zwischendurch macht es Sinn, im Laufe der Woche die Kopfhaut und die Haare mit ein paar Tropfen Rosmarin oder australischem Teebaumöl einzureiben. Auch diese Maßnahme regt die Haarwurzeln an.