Entzündete Mundschleimhaut

Probiert es doch einfach einmal aus: Klosterneuburgs Gesundheitsexperte Hademar Bankhofer über die Wirkung von Honig bei Schleimhautentzündungen im Mund.

Erstellt am 11. Januar 2022 | 07:00
Lesezeit: 2 Min
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Ein Geheimtipp von Hademar Bankhofer: Probieren Sie's doch einfach einmal aus.
Foto: Bankhofer

Eine Mundschleimhautentzündung ist höchst unangenehm. Man verspürt unentwegt einen brennenden und stechenden Schmerz im Mund. Das kann auf eine Infektion durch Viren, Bakterien oder Pilze zurückzuführen sein. Zweifelsohne ist die Immunkraft in den Schleimhäuten des Mundes geschwächt.

Daher können Ärger, Stress, die scharfe Kante eines Zahnes oder ein gebrauchtes Essbesteck sowie ein Glas, aus dem schon jemand getrunken hat, die Auslöser sein. Man sollte so rasch wie möglich etwas gegen die Entzündung der Mundschleimhaut tun, damit es zu keinen Vereiterungen oder Schwellungen am Zahnfleisch kommt. Die meisten von uns wissen es gar nicht: Es gibt einfache Hausmittel mit einer verblüffenden Wirkung.

  • Wiesenblütenhonig hat ein breites Wirkspektrum. Er ist unter anderem eine hervorragende Medizin gegen die Mundschleimhautentzündung. Man sollte allerdings darauf achten, dass es sich um heimischen Honig handelt, der weder eine Mixtur verschiedener Sorten darstellt, noch erhitzt wurde. Bei Honig aus dem Ausland ist das nämlich oft der Fall.

Und so wird der Honig gegen die entzündeten Mundschleimhäute eingesetzt:

  • Nehmen Sie mehrmals täglich einen Teelöffel Honig und lassen Sie ihn langsam im Mund zergehen. Es sollten nach und nach nur Mini-Portionen geschluckt werden. Wenn der Honig im Mund weg ist, dann spülen Sie die Mundhöhle gründlich mit warmem Wasser aus. Sie werden danach bereits ein erleichtertes Gefühl in den Schleimhäuten verspüren.
  • Diabetiker, die das Honig-Rezept nicht anwenden dürfen, haben die Möglichkeit für Spülungen mit lauwarmen Kräutertees. Hier gibt es in der Apotheke, der Drogerie oder im Reformhaus mehrere zur Auswahl: Kamille, Ehrenpreis, Hirtentäschel, Salbei oder Goldrutenkraut. Man muss mit einem dieser Kräutertees mehrmals am Tag gurgeln.
  • Auch eine Myrrhe-Tinktur aus der Apotheke kann helfen, weil sie desinfizierend wirkt und Entzündungen hemmt. Man trägt die unverdünnte Tinktur mit einem kleinen Pinsel drei Mal täglich auf die entzündeten Stellen auf.