Kampf dem Rheuma

Erstellt am 18. Januar 2022 | 07:00
Lesezeit: 3 Min
New Image
Geheimtipps von Hademar Bankhofer: Probieren Sie's doch einfach einmal aus.
Foto: Bankhofer
Probiert es doch einfach einmal aus: Klosterneuburgs Gesundheitsexperte Hademar Bankhofer über die Wirkung von Paprika und Distelöl bei rheumatischen Beschwerden.
Werbung

Speziell nach den Feiertagen, wenn sich draußen der Winter eis- oder nasskalt präsentiert, treten bei vielen Menschen verstärkt rheumatische Beschwerden auf. Das ist nicht nur auf die kalte Jahreszeit zurückzuführen, sondern auch auf das viele gute Essen und Trinken, das wir hinter uns haben. Oft ist es notwendig, dass der Betroffene die vom Arzt verordneten Rheuma-Medikamente einnimmt.

Doch man muss sich bewusst sein, dass diese Medikamente von Schmerzen befreien, aber oft Nebenwirkungen haben. Daher sollte sich der Rheumapatient darüber informieren, was er sonst noch tun kann. Und dabei spielt die gezielte Ernährung eine wichtige Rolle. Aber auch gesunde Menschen, in deren Familie immer wieder Rheuma-Erkrankungen auftreten, sollten überlegen, wie sie das Risiko für das Leiden senken können. Auch dabei kann die tägliche Ernährung eine sehr wichtige Rolle spielen. So muss man wissen, dass die Arachidonsäure in Nahrungsmitteln Rheuma begünstigt und Entzündungen fördert.

Und da wieder ist es wichtig, zu beachten, dass zum Beispiel Schweinefleisch und Rindfleisch doppelt so viel Arachidonsäure enthalten wie Geflügel. Daher sollte man ganz bestimmten Lebensmitteln den Vorzug geben, andere wiederum meiden. Wissenschaftler an der Universität Kopenhagen haben bei ihren Rheuma-Forschungen die interessante Entdeckung gemacht, dass rote und gelbe Paprikaschoten, mit Apfelessig und Distelöl zu einem Salat verarbeitet sowie rohe, frische Gurkenscheiben, aber auch rohe Zwiebeln die Entstehung von rheumatischen Beschwerden verhindern oder aber auch bereits bestehende Rheumaschmerzen lindern können.

Die Quintessenz daraus lautet: Wer Rheuma verhindern oder lindern will, sollte beim Essen auf folgende Grundregel achten: Mehr Obst und Gemüse, weniger Fleisch und regelmäßig Meeresfisch. Es gibt eine Reihe von Studien, die zeigen, dass die Omega- 3-Fettsäuren in Hering, Lachs, Makrele und Thunfisch im Körper Entzündungen abbauen und damit positiv auf rheumatische Beschwerden wirken.

Werbung