Erstellt am 01. Juli 2015, 05:26

von Martin Gruber-Dorninger

Viele helfende Hände. Babenberg-Städter zeigen einmal mehr ihr großes Herz und beteiligen sich zahlreich an der Initiative. An allen Ecken und Enden wird zusammengearbeitet.

80 Menschen fanden sich zum Netzwerktreffen ein.  |  NOEN, Gösker

Die Initiative „Klosterneuburg hilft“ rief, und über 80 Personen waren zum Netzwerktreffen gekommen. Personen, die vor Engagement, Tatkraft und Ideen nur so strotzten. Unter ihnen Josef Zeisel, der der Initiative eine seiner Kulturkuppeln überlassen will, um daraus einen Ort der Begegnung zu machen. „Wir wissen nur noch nicht, wo wir sie aufstellen“, sah sich Sabine Gösker von der Initiative mit einem kleinen Problem konfrontiert.

Durch den Abend führte einerseits Caroline Kling, andererseits Margerita Piatti von der Caritas, die das Projekt „Kompa“ genau vorstellte. Besonders erfreulich für Kompa: Wöchentlich finden am Freitag von 9 bis 12 Uhr Sprechstunden im Rathaus (Raum gegenüber dem Bürgermeisteramt) statt. „Probleme jeglicher Art im Bezug auf die Unterbringung der Flüchtlinge in Klosterneuburg können hier besprochen werden“, teilte Piatti mit.

Weiters wurde auch vom Stiftsatelier weiterhin die Unterstützung für das Projekt angeboten sowie die Nutzung eines Raumes zugesichert. Der Triathlonverein will künftig Lauftrainings für Flüchtlinge organisieren, und am 19. Juli findet das zweite „Mixed Friendly“-Fußballturnier statt.